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und  Streifen"  kommen.  Vor  allem  hat  die
Anion  England  am  Panamakanal  schachmatt
gesetzt,  obgleich  England  dort  unbestritten  ältere
Ansprüche  besaß  und  dem  künftigen  Welthandelsweg ­
  noch  1850  die  völlige  Neutralisierung ­
  gesichert  hatte.  Kurzum,  die  Nordamerikaner ­
  —  politisch  kaum  dem  Kolonialstaat
und  dem  Bürgerkrieg  entwachsen  —  benehmen
sich  höchst  ungeniert  und  ohne  jede  Rücksichtnahme. ­

Deutschland  dagegen?  Kurz  vor  dem  Weltkrieg ­
  ist  eine  anonyme  Broschüre  erschienen  und
viel  belobt  worden,  die  unseren  politischen  Ehrgeiz ­
  aller  Welt  enthüllen  sollte?)  Der  Verfasser, ­
  der  in  Englands  marokkanischer  Drohung
1911  nur  einen  Seitensprung  von  dem  gebahnten ­
  Wege  der  „Verständigung"  erblickt,  befürwortet ­
  entschieden  die  ausschließliche  Konzentration ­
  unseres  weltpolitischen  Ehrgeizes  auf
Mittelafrika.  Ans  fehle  die  Kraft,  gleichzeitig
in  Türkisch-Vorderasien  uns  zu  engagieren,  das
„Deutschlands  Weltpolitik  und  keinKrieg"
(anonym).  —  Anscheinend  ging  der  Anstoß  zu  dieser
deutschen  Mittelafrika-Propaganda,  ebenso  wie  seinerzeit ­
  zur  Propaganda  der  Bagdadbahn,  von  englischer
Seite  aus.  In  diesem  Zusammenhang  gemahnt  die
genannte  Schrift  freilich  einigermaßen  an  die  deutsche
Geschichte  von  Äans  im  Glück  und  seinem  Goldklumpens
Linz.  g