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rein  wirtschaftliche  Unternehmen  der  Bagdadbahn ­
  dort  sei  politisch  aufgebauscht  gewesen;
ja,  er  geht  so  weit,  selbst  in  dem  neuen  deutschen
„Südamerika-Institut"  eine  Gefahr  für  sein
Ziel  zu  wittern.  Dies  „Ziel"  aber  ist  beileibe
nicht  die  politische  Übernahme  des  Kongo-Beckens
  oder  Portugiesisch-Afrikas,  sondern  allein
eine  wirtschaftliche  und  kulturelle  Teilhaberschaft ­
  mit  Engländern  und  Franzosen  unter
belgisch-portugiesischer  Oberhoheit;  damit  habe
der  Ehrgeiz  Deutschlands  außerhalb  der  Reichsgrenzen
  volle  und  ausreichende  Befriedigung
gesunden.  Wahrlich,  selten  ist  vor  einer  weltgeschichtlichen ­
  Entscheidung  der  Wille  zur
Ohnmacht  einem  großen  Volke  eindringlicher
gepredigt  worden!
Mochten  nun  solche  Stimmen  oder  etwa
v.  Bernhardts  Militarist  philosophy  ertönen,
in  keinem  Fall  haben  wir  Englands  tätige  Zustimmung ­
  errungen.  Bon  den  drei  ersten  Wirtschaftsstaaten ­
  der  Welt  blieb  Nordamerika  der
Freund,  Deutschland  der  Feind  des  dritten.
Die  vierte  Wirtschaftsmacht,  Frankreich,  hat
seit  Sedan  das  Wachstum  ihrer  produktiven
Kraft  verlangsamt.  Vielleicht  ward  sie  darum
Englands  Gehilfe,  ihr  alter  Wettbewerb  schien
nunmehr  ungefährlich.  Gewiß.  Aber,  falls
dies  das  ausschlaggebende  Motiv  sein  soll,