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einigte  Königreich  führte  1912  nach  seinen  Besitzungen ­
  aus  für  3830  Millionen  Mark,  Deutschlands ­
  Export  in  dieselben  Besitzungen  betrug
349  Millionen  Mark.  Frankreich  exportierte  in
seine  Kolonien  1913  für  907  Millionen  Mark,
Deutschland  dorthin  für  etwa  15  Millionen  Mark.
Ein  letztes  Mal  sehen  wir  den  Satz  bestätigt:
Macht  geht  vor  Reichtum.

War  schließlich  Großbritanniens  Anteil  an
der  Welt  im  großen  ganzen  wirklich  bedroht?
Daß  Deutschlands  prozentualer  Anteil  am  Welthandel ­
  um  einige  Hundertteile  seit  der  Reichsgründung ­
  gestiegen  ist,  der  Großbritanniens  relativ ­
  gesunken,  sagt  uns  nichts  wesentliches.  In
absoluten  Zahlen  wuchs  von  1862,  also  seit  dem
Eintritt  Deutschlands  in  seine  hochkapitalistische
Blütezeit,  bis  zur  Wende  des  19.  Jahrhunderts
hin  der  Gesamthandel  des  Britischen  Mutterlandes ­
  um  10  Milliarden  Mark,  der  Deutschlands ­
  nur  um  7  Milliarden  Mark;  von  1900
bis  1912  stiegen  die  beiderseitigen  Handelsumsätze ­
  noch  um  je  10  Milliarden  Mark.  Also
bis  an  den  Vorabend  des  Weltkriegs  vermehrte
Großbritannien  allein  seinen  Außenhandel  um
20  gegen  bei  uns  17  Milliarden  Mark,  abgesehen
von  dem  Handel  aller  Kolonien  und  abgesehen