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Die  letzten  Betrachtungen  lausen  bereits  in
die  Probleme  des  Kriegsjahres  selbst  aus.  Aber
wie  es  nicht  anders  sein  kann,  weist  jede  derartige ­
  historisch-genetische  Betrachtung  eines
gegenwärtigen  Konflikts  aus  sich  heraus  in  das
Morgen.  Wer  von  ihren  Grundlinien  sich  entfernen, ­
  sein  Heil  auf  Sonderwegen  finden  will,
der  wird  leicht  die  geschichtliche  Erfahrung  mißachten ­
  oder  willkürlich  behandeln;  wer  sich  im
Nebel  der  „öffentlichen  Meinung",  des  Gefühls,
des  Vorurteils  oder  der  Urteilslosigkeit  schlechthin
verirrt,  mag  sehen,  daß  er  den  Boden  der  geschichtlichen ­
  Gegebenheiten  nicht  unter  dem  Fuß
verliere,  der  Blinde  wird  sonst  sich  und  anderen
zum  Führer  in  den  Abgrund.  Ein  schlechter
Gärtner,  wer  die  Wurzel  nicht  gesund  erhält,
aus  der  die  künftige  Blüte  sprießt,  der  nur  das
pflegt,  was  zutage  liegt.  Konstruktive  Staatskunst ­
  erwächst  niemals  auf  solchem  Boden.
Und  zu  keiner  Zeit  vielleicht  bedurfte  je  ein
Volk  der  aufbauenden  Staatsmannschaft  so
sehr  wie  Deutschlands  Volk  1914.  x )
')  Ähnlich  jetzt  Graf  Reventlow  unter  dem  Titel
„Der  Vampyr  des  Festlandes",  1415.  Vgl.  auch  sein
Buch  „Deutschlands  Auswärtige  Politik  1888—1413",
1414.  —  Obwohl  dieser  kenntnisreiche  Veurteiler  des
Lenz.  g