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englische  Verhältnis  von  einer  politischen  Stabilität ­
  vor  1915  weit  entfernt  war,  daß  vielmehr ­
  die  inneren  Machtverschiebungen  zunehmend ­
  nach  politischer  Feststellung  verlangten,
wie  sie  am  sichersten  eben  ein  Krieg  ermöglicht?)
Wir  finden  historisch-politisch  somit  bestätigt,
was  schon  die  ökonomisch-politische  Betrachtung
des  Konflikts  ergab:  Der  Wiedergewinn  unserer
von  Großbritannien  uns  entrissenen  politischen
Aktivität  ist  das  selbstverständliche  Ziel  des  Krieges;
ein  Machtzuwachs,  der  dies  frei  von  diplomatischen
Schwankungen  und  Gruppierungen  in  machtpolitischer ­
  Anabhängigkeit  künftighin  ermöglicht,
gewährt  die  Mittel.  Die  Durchsetzung  des  Zieles
ist  Aufgabe  des  Krieges,  die  Wahl  der  Mittel
der  Gewinn  des  Sieges.  Somit  steht  jetzt  der
deutsch-britische  Konflikt  ganz  in  der  Konstellation ­
  des  Kampfes.  Angesichts  der  Schwere
und  der  Dauer  des  Zusammenstoßes  muß  der
Friede  die  von  uns  bezeichnete  Gewähr  der  Dauer
und  der  Sicherheit  den  beiden  Ländern  geben.
Wohl  möglich,  daß  die  britische  Regierung  die
kriegerische  Lösung  des  Konflikts,  selbst  für  das
kritische  Jahr  1916,  nicht  fest  geplant  hatte;
vielleicht  hat  sie  die  friedliche  „Verständigung"
*)  Für  das  Grundsätzliche  in  dieser  Erörterung  muh
ich  auf  mein  demnächst  erscheinendes  Werk  „Macht  und
Wirtschaft"  verweisen.

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