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Feinde;  unter  den  Neutralen  steht  unser  Geschäftsverkehr ­
  mit  Nordamerika  weitaus  an
erster  Stelle.  Alles  hängt  hier  künftig  von  dem
politischen  Ergebnis  unseres  Kampfes  ab,  ein
Vergleich  mit  dem  deutsch-französischen  Konflikt
ergibt  keine  ökonomische  Parallele?)  Wir
wollen  im  großen  und  ganzen  froh  sein,  wenn
wir  nach  dem  ersten  Wiederaufschwung  das
ökonomische  Gedeihen  der  vergangenen  Friedenstage ­
  wiederfinden.  Schon  unser  Verlangen  nach
der  „offenen  Tür"  zum  Weltmarkt  wird  künftig
größerem  Widerstand  begegnen;  die  internationale ­
  Handelsfreiheit  ist  keine  ethische,  sie
ist  angesichts  der  imperialistischen  Tendenz  nicht
einmal  eine  politisch  sehr  hoffnungsreiche  Zielsetzung. ­

And  die  „Freiheit  der  Meere",  für  die  mit
einem  richtigen  Instinkt  bei  uns  geworben  wird?
Der  politische  Instinkt  zeigt  dem  Deutschen
wenigstens  einen  Teil  der  Wahrheit,  wenn  er
ihn  den  Sinn  des  Kampfes  einer  „Vernichtung
der  englischen  Seeherrschaft"  sehen  läßt.  Freilich ­
  bleibt  die  Betrachtung  meist  auf  halbem

i)  Der  deutsch-französische  Krieg  forderte  auf
unserer  Seite  einen  Anleiheaufwand  von  noch  nicht
800  Millionen  Mark  in  Bundes-  und  Einzelstaaten.
Allein  die  beiden  ersten  Reichsanleihen  1914/15  brachten
14  Milliarden  Mark.