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Wege  stehen.  Was  ich  meine,  sagt  ein  Wort
des  Nordamerikaners  Homer  Lea:  „Die  Beherrschung ­
  der  See  bedeutet  nicht  die  See,
sondern  die  Nationen,  die  an  ihren  Küsten  gelegen ­
  sind."  Genau  ausgedrückt:  Seegewalt
heißt  Flottengewalt  plus  Küstengewalt.
Küstenmacht  ohne  eine  geeignete  Flotte,  aber
auch  Flottenmacht  ohne  eine  geeignete  Küste
genügen  nicht.  Einzeln  genommen  Bruchstücke,
ergeben  sie  vereint  erst  den  Begriff  der  Seemacht. ­
  Dies  gehört  wieder  zu  jenen  politischen
Grundwahrheiten,  die  —  eben  weil  sie  politisch
gedacht  sind  —  in  Deutschland  so  überaus  schwer
erfaßt  werden.
Jeder  Blick  in  die  Welt  bestätigt  es  aber.
Was  bedeuten  „freie  Meere"  angewandt  z.  B.
auf  ein  Mittelländisches  Meer,  das  strategisch
mit  Suez,  Malta  und  Gibraltar  der  ersten
Flottenmacht  der  Welt  gehört?  Die  Forderung
bleibt  hier  Schlagwort.  Was  vermochten  ohne
eigene  Flottenbasen  unsere  tapferen  Auslandkreuzer, ­
  denen  bestimmungsgemäß  der  Flottenschutz ­
  des  Auslandshandels  obliegt?  Sie  waren
mangels  einer  deutschen  Küstengewalt  der  wilden
Hetzjagd  britischer  und  anderer  Geschwader
überantwortet.  Was  könnten  uns  das  innere
Afrika,  was  ein  papierner  Friedensparagraph  da
helfen?  Was  konnte  schließlich  auf  der  deutschen