34 Prinzipal besser stelle als die Mädchen in der Stadt mit 100 Fr. pro Monat ohne Pension, besonders wegen der Kleider, die ein facher sind und weniger abgenützt werden. — Der erste Ge danke ist zweifellos richtig, in bezug auf geringere Kleider abnutzung auf dem Lande darf man wohl ein grosses Frage zeichen setzen. Eine andere Ladentochter vom Lande schreibt denn auch gerade das Gegenteil: „Etwas mehr Lohn dürfte auch bezahlt werden, da man sehr viel Kleider braucht und auch die meiste Zeit angestrengt arbeiten muss“. » Weitere „Stimmen aus dem Publikum“ sind nicht vorhanden, ausgenommen, dass sich einige Verkäuferinnen beklagen, die viele Ueberzeit werde nicht extra bezahlt. Was nun die zweite Gruppe, die Damenschneiderinnen, anbelangt, so finden wir nachstehende Lohnverhältnisse: Lohn Keine oder ungenügende Angaben Stücklohn Taglohn, und zwar: Bis 2 Fr 2— 3 Fr 3- 4 4 und mehr Fr Kost, Logis und monatlich: 30—39 Fr Monatslohn: 60— 79 Fr. 80— 99 „ 100—119 „ 120—139 „ 140—149 „ Stadt Land Total 8 9 17 18 40 Total 44 24 68 Hier herrschen die Taglöhne vor, wobei die Stadt bedeutend schlechtere zahlt als das Land. Auch hier gibt es, wider Er warten, wenige Schneiderinnen, die neben Kost und Logis einen Lohn beziehen. Dagegen gibt es mehrere Schneiderinnen in der Stadt, die einen festen Monatslohn erhalten. Klagen aus dieser