38 habe ich 4—5 Franken, im Winter 10 Franken Fadenabzug und noch mehr.“ Ihr Lohn beträgt ohne diesen Abzug 90 Fr. monatlich. Nach diesen Vorbemerkungen schreiten wir zur Darstellung der Monatslohnansätze: Berufszweig Monatslohn in Franken: Bis 50 50—79 SO—99 100—119 120—149 150 u. mehr Total Handel . . . 6 21 35 39 24 ii 136 Schneiderei. 2 16 12 13 7 — 50 Näherei . . . 1 8 9 6 2 — 26 Bureau . . . 2 3 8 — 3 6 22 Glätterei. . . 1 9 5 3 — — 18 Modes .... — 2 5 1 1 — 9 Diverse . . . — 4 8 4 — — 16 Total 12 63 82 66 37 17 277 • In °/o 4 23 30 24 13 6 100 Mehr als ein Viertel hat also ein Monatseinkommen von weniger als 80 Fr., mehr als die Hälfte weniger als 100 Fr. und nur 6°/o erhalten mehr als 150 Fr. monatlich. Wenn wir von Bureau und Handel absehen, so stellen sich die Verhältniszahlen noch schlimmer. Ein volles Drittel hat hier ein Einkommen von weniger als 80 Fr. und keine einzige Arbeiterin erhält ein Monatssalär von mehr als 150 Fr. Lohn und Arbeitszeit. Gewöhnlich stehen diese beiden in bezug auf Grösse im umgekehrten Verhältnis zueinander. Wir verzichten des Raumes halber auf die Darstellung nach einzelnen Berufsgruppen, bemerken aber, dass in der Damenschneiderei und beim Ladenpersonal obige Regel eine Ausnahme bildet und in der Tat diejenigen, die eine längere Arbeitszeit haben, auch etwas mehr Lohn erhalten. Freilich werden bei einer besseren Aufrechnungsmethode wiederum andere Ergebnisse erzielt. Vorerst geben wir für alle Berufszweige zusammen die Kombination zwischen Arbeitszeit und Lohn.