28 Ergänzung des Verzeichnisses der Zollämter, nach denen Waren usw. aus Land- und Hafcngrenzzollämtern zwecks Verzollung übergcfiihrt werden können. {Das Verzeichnis usw. — s. im „Russischen Zollreglement“, herausgegeben vom D.-R. V., Berlin 1909). Laut Verfügung des Finanzministers vom 18. Dezember 1906 ist das Ver zeichnis der Grenzzollämter, über die gemäss Artikel 304 des Zollreglements die unmittelbare Beförderung von Gütern und Gepäckstücken mit der Eisenbahn nach anderen Zollämtern zwecks Verzollung zulässig ist, im Einvernehmen mit ■dem Minister der Verkehrswege durch Aufnahme des Zollamtes Sczipiorno vervollständigt worden, und zwar können über dieses Zollamt Güter nach folgenden Zollämtern befördert werden: Alexandrowo, Baku, Batum, Berdjansk, Warschau, Wirballen, Windau, Wolotschisk, Grajewo, Graniza, Libau, Mariupol, Mlawa, Moskau, Narwa, Nikolajew (Gouvernement Cherson), Noworossisk, Nowossilizy, Odessa, Petrowsk, Radsiwilow, Reni, Reval, Riga, Rostow a. D., Sewastopol, Sosnowice, St. Petersburger Landzollamt, Taganrog, Tiflis, Ungeni, Charkow, Tscheljabinsk, Feodossia. (Russische Gesetzsammlung I. Teil, Nr. 5, vom 9./22. Januar 1907.) Laut Verfügung des Finanzministers vom 4. April 1907 ist das Verzeichnis usw. durch Aufnahme von R o s t ö wa. D. und S Samarkand ergänzt worden, und zwar kann nach diesen Zollstellen Tee, nach dem ersteren über das Zollamt Tscheljabinsk und nach dem letzteren über das Zollamt W 1 a d i k a w k a s, befördert werden. („Deutsches Handels-Archiv“ 1907, August-Heft.) Laut Verfügung des Finanzministers vom 26. März 1909 ist im Einver nehmen mit Minister der Verkehrswege die Beförderung von Teefrachten aus den Zollämtern Sretensk und Tscheljabinsk nach dem Zollamte K o k a n d in ununterbrochenem Eisenbahntransport und laut Verfügung vom 13. April 1909 die Beförderung von Gütern aus dem Nebenzollamt Pogra- nitsehnaja nach dem Zollamt Wladiwostok unter Haftung der Eisenbahn verwaltung zwecks Verzollung zugelassen. Das Verzeichnis der in Art. 304 des Zollreglements erwähnten Zollämter ist dementsprechend zu ergänzen. (Russische Gesetzsammlung I. Teil, Nr. 62 vom 28. April/11. Mai 1909.) Laut Verfügung des Finanzministers vom 29. Dezember 1910 ist die Ueber- führung von Waren aus den Grenzzollämtern zur Verzollung in ununterbrochenem Eisenbahntransport in folgenden Richtungen gestattet worden: 1. von ausländischen Waren, die in den Zollämtern an der westeuropäischen Grenze eingehen, nach dem Zollamt Wladiwostok; 2. von ausländischen Waren, die im Zollamt Wladiwostok ein gehen, nach den Zollämtern Aschabad, Buchara, Ssamarkand, Kokand, Krasnowodsk, Tiflis, Rostow, Noworossisk, Nikolajew, Ssewastopol, Windau, Mariupol; 3. von Umzugsgut, das im Zollamt Wladiwostok eingeht, nach den Zollämtern Aschabad, Buchara, Ssamarkand, Kokand, Krasnowodsk. (Russische Gesetzsammlung, I. Teil, Nr. 11 vom 21. Januar/3. Februar 1911).