24 den der Mulde, und eine Reihe stattlicher Dörfer längs der Talstraße zeugt für den Wohlstand, der vor allem durch die Uhrenindustrie eingezogen ist. Bis in das hoch gelegene und unwirtliche Jouxtal und das Bergland von Chaux-de-fonds vermochte die Industrie eine große Volksdichte und Wohlhabenheit hervorzurufen. Die Klüsen eignen sich meist nicht als Wohnplatz für den Menschen. Es fehlt hier vor allem an Raum, stellenweise auch an Licht und Sonne; überdies sind sie unangenehm zugig. Für den Verkehr besitzen sie aber den größten Wert. Sie öffnen quer durch den Berg einen Weg zwischen den dicht bevölkerten Längstälern und zu den tiefer liegenden Landschaften am Rande des Jura; so machen sie das Innere des Gebirges ver hältnismäßig gut zugänglich. In den Klüsen sind in neuerer Zeit eine Reihe industrieller Anlagen (z. B. Zementfabriken) entstanden, für deren Betrieb der rasch strömende Fluß die Kraft liefert. Die abgelegenen Jura täler, die weder die Vorteile der Industrie noch des durchgehenden Verkehrs genießen, gehören zu den ärmsten und am meisten zurückstehenden Gebieten unseres Landes. <^m-