38 . ans 16 km; dagegen die Rhone vor ihrer Mündung ins Mittel ländische Meer 160 m auf 800 km; die Donau vor ihrer Mündung ins Schwarze Meer 40 m auf 900 km! ejt Infolge der raschen Strömung vermögen die Flüsse Wildbäche gewaltige Massen von Schutt aus dem Gebirge ins Vorland hinauszuschleppen. Die seitlichen Halden der Alpentäler sind von un zähligen parallel zur Tiefe laufenden Wasserrinnen oder Runsen durchfurcht. Meist liegen sie trocken. Wenn aber der Schliee schmilzt oder ein starker Regen fällt, so füllen sich diese Gräben mit tosend zu Tal stürzendem Wasser, das den lockern Gehängeschutt mitreißt und auf den Boden des Tales hinausschwemmt. Das Wasser gräbt die Rinnen stets tiefer in die Berghalde und bringt den Boden der Umgebung ins Rutschen. Schlamm und zertrümmerte Gesteinsbrocken legen sich als flacher Schuttkegel Schuttkegel vor den Ausgang der Wasserrunse ins Tal. Nicht selten erhöht der Schuttkegel den Talboden in seiner ganzen Breite bis zur gegenüberliegenden Halde. Der Talfluß wird dann aus seiner Richtung abgedrängt und umfließt das Hindernis in einem großen Bogen. Auf einzelnen Talstrecken wachsen beidseitig aus Neben- tälchen und Wildwasserrunsen so viele Schuttkegel ins Haupttal hinaus, daß der Fluß zu einem schlangenartig gewundenen Lauf gezwungen wird (Rhone im Wallis). Verbauung Die verheerenden Ausbrüche der Wildbäche machten der Wildbäche kostspielige Verbauungsarbeilen notwendig. Mauern und Dämme längs der gefährdeten Ufersielleu sollen der Überflutung wehren. Quermauern im Bachbctt unter brechen den Wasserlauf durch eine Reihe von Stufen; darüber hinunter stürzt das Wasser in senkrechtem Fall und durchfließt dann bis zur nächstfolgenden Stufe eine Wildbachtreppe Strecke mit geringer Neigung. Eine solche Verbauung, Wildbachtreppe genannt, verhindert ein tieferes Ausnagen des Bettes und das Nachrutschen der unter wühlten Uferhalden. Als ebenso wirksam hat es sich