43 bürg endete, wird seit einigen Jahren mit Erfolg bis nach Basel hinauf fortgesetzt; es sind bis setzt meist Kohlentransporte flußaufwärts geschafft worden. Basel ist damit Kopfstation der Rheinschiffahrt geworden, wenn es ihm auch vorläufig an den nötigen Hafenanlagen fehlt und der Schleppverkehr zwischen Straßburg und Basel durch den Niederwasserstand unterbrochen wird. Mit Unterstützung durch den Bund wird von privater Seite für die Schiffbarmachung des Rheins von Basel bis zum Bodensee, mit Konstanz als Endstation, vor gearbeitet. Um den Schiffen auch zur Zeit des niedrigen Wasserstandes ein genügend tiefes Fahrwasser zu sichern, ist die Regulierung des Bodenseespiegels durch Schleusen werke am Ausfluß des Rheins notwendig; dazu bedarf es der Zustimmung aller Bodcnsee-Userstaaten. Das Schiffahrtsprojekt bedeutet eine gewisse Gefahr für den Rheinfall, dessen Schönheit durch den Entzug von Wasser für den Umgehungskanal leiden müßte. Wenn die Wasserstraße von Basel zum Bodensee wohl in abseh barer Zeit gebaut wird, so stehen dagegen für andere Schisfährtsprojekte die Aussichten wegen der hohen Bau kosten weniger günstig; das gilt für die Zuflüsse des Rheins und für den Aare-Rhonekanal, der als inter nationaler Wasserweg dem Verkehr von der Nordsee zum Mittelmcer durch die Schweiz dienen würde. L>een. Die Schweiz dankt ihre Schönheit nicht zum wenigsten dem Reichtum an Seen, die das Land schaftsbild beleben und bereichern. Sie unterscheiden sich stark nach Größe und landschaftlichem Charakter, vom Genfersee, der 582 km 2 mißt, durch die Reihe der mittelgroßen wiesen- und waldumschlossenen Wasser becken des Mittellandes bis zu den kleinsten, hochgelegenen Alpenseelein, in denen sich die kahlen Felshalden und die Firnfelder wiederspiegeln. Die größten sind als langgestreckte Talseen in den Lauf der Flüsse eilige geschaltet. wo diese am Nord- und Südfuß der Alpen ins Vorland hinaustreten: die alpinen Randseen (über Schiffahrts Projekte Seen Alpine Randseen