48 Uznach oberhalb des Zürichsees hat ein ansehnliches Lager von Schieferkohlen, zwischen Ablagerungen der Eiszeit eingeschlossen. Sie sind dadurch entstanden, daß Wälder vom Gletscherschutt zugedeckt wurden und unter Luftabschluß verkohlten. In den früher benutzten Schieferkohlengruben von Dürnten und Mörswil ist der Betrieb eingestellt worden. Im Rhonetal liefern vier Bergwerke einen bescheidenen Ertrag an Anthrazit, während zahlreiche andere Minen bereits verlassen sind. Tori Torf. Eine beträchtliche Zahl von Torfmooren ist über alle drei Gebiete des Landes zerstreut; die meisten gehören dem Mittellande an. Die Torferde bildet infolge des Reichtums an halbverkohlten Pflanzen bestandteilen ein brauchbares Brennmaterial, das meist in den Dörfern und Städten in der Nähe der Torflager Absatz findet. Die ausgedehntesten Torfmoore liegen im Jurahochtal von La Sagne und Les Ponts und im Tal von la Brevine, im bernischen Seeland, und bei Einsiedeln-Rothenthurm. gat , Salz. Bier Salinen decken mit einer jährlichen Pro duktion von über 650 000 q nahezu den Gesamtbedars des Landes an Kochsalz. Es sind das Bergwerk von Bex im waadtländischen Rhonetal und die Salinen am Rhein: Schweizerhalle bei Basel, Riburg und Rhein- felden im Kanton Aargau. 1913 ist ein neues Salz lager bei Klingnau erbohrt worden. In Bex wird das Salz, mit Gips und Tongestein vermischt, im Berg. inuern abgebaut. Die Rheiusalinen dagegen gewinnen es durch Bohrlöcher, die auf das Salzlager hinunter reichen. Wasser wird hineingeleitet, als Salzlauge (Soole) heraufgepumpt, gereinigt und verdampft; dabei bleibt das Kochsalz zurück. Granit, Gneis Granit, Gneis. Die Schweiz ist reich an Bausteinen verschiedener Art. Das zäheste und wider standsfähigste Material liefern der Granit und der Gneis, die in der Urgesteinszone der Hochalpen zu Tage liegen. Der Gneis ist nach einer Richtung liecht