50 tales. Ein Teil des Materials wird für Gipsornamente verwendet. Der jurassische Gips dient meist als Düngmittel. Zement Zement. Aus Kalk und Mergel gewinnt man durch das Brennen den als Baumaterial unentbehrlichen Hydrauliken Kalk und die Zemente. Zementfabriken stehen besonders an der Eisenbahnlinie Biel-Basel, wo ihnen in den Klüsen neben dem Rohmaterial auch die Wasserkraft zur Verfügung steht. Koinuff Kalktuff, als Absonderung kalkhaltigen Riesel wassers, kommt überall vor. Als trockener, leichter Bau stein wird er häufig gebraucht, nicht zum wenigsten wegen seiner Eigenschaft, die Wärme schlecht zu leiten. Asphalt Asphalt. Im Traverstal in der Umgebung des Dorfes Travers kommt ein mürber, asphalthaltiger Kalkstein vor, der in einigen Minen an der Areuse ab gebaut wird. Der Jahresertrag beläuft sich ans 25 000 t. Der Asphalt dient zur Straßenpslästerung. Findlinge Findlinge. Die im Mittelland weit verbreiteten erratischen Blöcke oder Findlinge, von der Landbe völkerung auch „Geißberger" genannt, sind wegen ihrer Härte als Bausteine geschätzt. Ungezählte Stücke sind gesprengt und zum Bauen gebraucht worden. In ein zelnen Gegenden, wie z. B. iin Gebiet des eiszeitlichen Reußgletschers, bestehen die Häuser vorwiegend aus diesem erratischen Material. Sandstein Sandstein. Im Molasseland ist der Sand stein das am stärlsten verbreitete Baumaterial. Je nach der Art des Bindemittels, das die Quarzkorner ver kittet, konimt er in verschiedener Färbung und Härle vor. Mit einem tonigen Bindemittel ist der Sandstein mürbe, leicht zu bearbeiten, aber als Baustein wenig tauglich, da er rasch verwittert. Harte Sandsteine fin den Verwendung zu Fundamentmauern, Bodenplatten, Treppenstufen und Fensterrahmen. In der Bodensee gegend gilt ein an zertrümmerten Muschelschalen reicher Sandstein, der „Seelafse", als besonders wetterhart. In den städtischen Bauten des Mittellandes nimmt der