52 Eisen Schwefel Natron Thermen Soolbäder Abhängigkeit der Bauten von der Ge steinsart des Bodens gebraucht wird. Die Quellen tragen dadurch zum Wohl stand des Landes bei, daß sie als Sammelpunkte der Kurbedürftigen aller Länder den für die Schweiz so wichtigen Fremdenverkehr fördern. Als Mineralwasser gilt nur das Wasser, dessen Gehalt an gelösten Mineralien 0,5 g aus den Liter übersteigt. Am häufigsten sind die Heilquellen, die Gips, Magnesium, Natrium, Kalium, Schwefel oder Eisen führen. Die warmen Quellen oder Thermen, die mit bedeutender Wassermenge aus großer Tiefe oder aus dem Innern des Gebirges hervorbrechen, enthalten meist ebenfalls gelöste Mineralsubstanz. Einige der schweizerischen Mineralwässer werden als Tischgetränke - in den Handel gebracht, wie das Passugger-, Eglisauer-, Eptinger- und Birmenstorferwasser. Dazu kommt eine große Einfuhr ausländischen Mineralwassers, das in vielen Fällen gut durch das einheimische ersetzt werden könnte. Nachfolgend sind einige der bekanntesten Heil quellen genannt: Eisenquellen: Fideris, Passugg, St. Moritz und Schuhs (alle in Graubünden). Schwefelquellen: Die Therme von Lavey bei St. Maurice, Gurnigel, Schwefelberg, Lenk, Schinz- nach, Stachelberg, Alveneu. Alkalische Quellen (Natrium, Kalium): Tarasp, Passug. Thermen: Pfäfers-Ragaz 38°; Baden 47°; Schinzuach 36°; Leukerbad 43°; Lavey 52°. Die Salzsoole der Salinen von Bcx, Rheinfelden und Schweizerhalle wird zu Heilzwecken für Soolbäder verwendet. Bauten und Boden. Im allgemeinen lehnen sich die Bauwerke in der Verwendung des Materials der Gesteinsart des Bodens au. Die Ortschaften im Jura und seinem Südfuß entlang am Rande des Mittellandes weisen massive Bauten aus dem gelben oder Weißen Mauerwerk des Jurakalkes aus. So tritt