83 aller Härte; die Folgen werden auch im benachbarten Bauernland verspürt. Uvrige Irrdirstrrren. Die oben besprochenen Hauptindustrien der Schweiz lassen sich in die beiden großen Gruppen der Textilin dustrie und der Metallverarbeitung einreihen. Daneben werden aber noch eine Reihe weiterer Industrien be trieben; zum Teil schließen sie sich einer der beiden Hauptgruppen an; andere nehmen eine selbständige Stellung ein. Die Wollindustrie ist ohne ausgesprochenes Wollindustrie Zentrum an zahlreichen Orten des Mittellandes an sässig. Wegen des starken Niederganges der einheimischen Schafzucht ist die Schweiz in der Lieferung der Noh- wolle fast ganz auf das Ausland, vor allem Australien, angewiesen. Gegenüber der Konkurrenz des Auslandes hat die Wollindustrie einen schweren Stand. Für den Ex port stellt sie Kammgarne und Kammgarnstoffe her. Die Militär-, Post- und Bahnverwaltungen des Inlandes versorgt sie mit ganzwollenen Tuchen zur Anfertigung der Uniformen. Die Fabrik- und Hausindustrie des beimischen Emmeutals und Oberaargaus liefert den braunen Halbleiu, der vielfach aus einheimischer Wolle bereitet, als Kleidungsstoff der bäurischen Bevölkerung noch heute weit verbreitet ist. Auf einem Gang durch das Emmental oder den s-inenmdustrie Oberaargau sieht man häufig inmitten des grünen Wies- landes schimmernd weiße Flächen, die aus der Ferne einen glänzenden Wasserspiegel vortäuschen, in der Nähe betrachtet sich als Leinwand erweisen, die in vielen langen Streifen nebeneinander zum Bleichen an die Sonne ge breitet wird. Das ist das Gebiet, dessen Bewohner seit alter Zeit zu Hause spinnen und weben Sie stellen heute meist fabrikmäßig die bekannte dauerhafte Berner- Leinwand her. In frühern Jahrhunderten war die