85 jurassischen Uhrenbezirkes nimmt Ste. Croix mit seinen Fabriken für Musikwerke und Phonographen eine Sonderstellung ein. Die Erzeugnisse der Brienzer Holzschnitzler ei Holzindustrie gehen teils direkt ins Ausland, teils werden sie an den schweizerischen Fremdenorten verkauft. In neuerer Zeit hat sich die Schnitzlerei über die altgewohnten Formen hinaus der Innenausstattung zugewendet und findet in der Verzierung von Möbeln eine lohnende Arbeit. Chalet-,Parkette rie- und Möbelfabriken ver treten andere Gebiete der Holzindustrie. Die Papier- fabrffen der Schweiz, die von Biberist bei Solothurn an der Spitze, vermögen trotz ihrer starken Produktion nicht, die beträchtliche Einfuhr von Papierwaren entbehrlich zu machen. Die Schuhfabrikativn, mit Schönenwerd bei Schuh- Olten als Hauptsitz, hat es bereits zu einem Export von fahrn-mo» 14 Mill. Fr. gebracht, dem allerdings ein ungefähr gleich hoher Import gegenübersteht. Die schweizerischen Fa briken beziehen das Leder größtenteils aus dem Ausland; dafür vermag die Schweiz ihres Viehreichtums wegen Häute für einen um wenig geringeren Betrag auszuführen. Die chemische Industrie mit dem Mittelpunkt Chemische in Basel hat sich in rascher Entwicklung mit einer Aus- Industrie fuhr von 47 Mill. Fr. einen hohen Rang unter den schweizerischen Industrien gesichert. Sie verlegt sich vorzugsweise aus die Herstellung von Anilinfarben, Säuren und Heilmitteln. Eine Reihe von Wasserkraft- anlagen liefern die Erzeugnisse der Elektrochemie, wie Kalziumkarbid (für die Azetylenbeleuchtunq) und chlorsaures Kali. Von der N a h r u n g s - und G e n u ß m i t t e l i n - Nahrung- „>»> du st rie ist hier noch die Herstellung von Schokolade, Konserven, Bier und Tabak zu erwähnen. Über Käse und kondensierte Milch siehe Milchproduktivn Seite 68. Die Fabrikation von Schokolade ist aus kleinen Schokolade Anfängen der 80er Jahre zu einer Hauptindustrie mit