295 proben und Geschäftspapiere', je 50 g 5 Centimes (ohne die Mindesttaxe ­ von 10 Centimes). 24 ) d) Marokkos Postverein mit Tripolis (Türkei). (Seit dem 1. Oktober 1907.) Durch die 12 französischen Postanstalten in. Marokko und das französische ­ Postamt in Tripolis (vgl. S, 279 f.) stehen Marokko und Tripolis in einem Postvereinsverhältnis, da das interne französische Porto (vgl. S. 269) in diesen Verkehrsbeziehungen augewendet wird. Ob auch für den Verkehr der französischen Postämter in der . europäischen und kleinasiatischen Türkei mit Marokko dasselbe Porto gilt, ist mir nicht bekannt. Es ist jedoch mög’ich. Aus der Berner Publikation geht es nicht ganz deutlich hervor. e) Marokkos Postverein mit Deutschland und seinen Kolonien. (Vom 15. November 1907 ah.) Br wird vermittelt durch die erwähnten deutschen Postanstalteu in Marokko, die sich in 14 marokkanischen Städten befinden. 25 ) Vereinsporto (dem deutschen Inlandstarif fast gleich) 26 ): Briefe: bis 20 g lOCeutimos (= 8,1 Pf.) oder 10Pf.,bis 250 g 2.5 Cent, oder 20 Pf.; Postkarten: 5 Centimes (= 4,05 Pf) oder 5 Pf.; Drucksachen und Geschäftspapiere: wie in Deutschland, nur in Marokko stets ebensoviel Centimes wie in Deutschland Pfennige. Meistgewicht jedoch 2 kg (nicht 1 kg), Taxe 60 0. oder 60 Pf.; Warenproben: 250 g. 10 C. oder Pf., 350 g 20 C. oder Pf. Innerer Tarif Marokkos (d, h. Porto der deutschen Postanstalten Marokkos im Verkehr unter einander). Briefe: bis 20 g 10 Centimes (8,1 Pf.); bis 50 g 20 C. (= 16,2 Pf.); bis 250 g 25 0. (== 20,25 Pf.). Die übrigen Sendungen ebenso wie das Vereinsporto. ­ 24 ) Vgl. „Deutsche Verkehrs-Zeitung“ 1907, S. 554. In den fremden Postämtern wird meist der spanische Franken (Peseta) zu 100 Centimes (Centimes) den Portosätzen zugrunde gelegt. Marokko selbst hat Silberwährung ­ (Piaster zu 100 Centavos, nominell 4,72 M, Silberwert 1905: 2,16 M), 2ä ) Das amtliche „Postbuch für Berlin“ vom Oktober 1908 (S. 255) gibt nur 11, deutsche Postämter (beim Abschnitt Postanweisungen) in Marokko an. Ich weiss nicht, ob jetzt infolge der bisherigen Wirren des Landes zeitweilig bloss so viele in Betrieb sind oder ob nur diese II es sind, die einen Postanweisungsdienst haben. In Alkassar und Meknes gab es, obwohl ­ da deutsche Postanstalten bestehen, diesen Dienstzweig 1903 noch n oht (vgl. „Archiv für Post und Telegraphie“ 1903, S. 83.) 26) Yg.p „Deutsche Verkehrs-Zeitung“ 1907, S. 554. — Der spanische Franken (1 Peseta = 100 Centimes), nominell 81 Pf., hat als Papiergeld nur den Wert von etwa 64 Pf.; doch schwankt er natürlich. Spanien hat noch Doppelwährung, Marokko Silberwährung.