32 und sieben Jahre auf der benachbarten Grube Erdmann, wurde während der Kriegszeit entlassen und nicht wieder eingestellt. — Otto Haubitz in Zelz bei Triebei desgleichen. Trotz mehrfacher Nachfrage und trotz Neueinstellungen wurden die Leute nicht wieder eingestellt. - Karl Starke in Triebet wurde nach der all gemeinen Arbeitslosigkeit aus Anlatz der zeitweisen Stillegung des Werkes am Anfang des Krieges nach Wiederaufnahme der Arbeit nicht wieder eingestellt. Er hatte einige Tage gearbeitet und wurde während der Schicht entlassen, weil er vom Direktor- etwas stürmisch die Auszahlung des Geldes verlangt hatte. — Emil Haupt in Kemnitz wurde im Mai gematzregelt, weil er der Vertrauensmann unserer dortigen Ortsgruppe ist, und seit dieser Zeit nicht wieder eingestellt. Er hat auch auf Grube Erd mann angefragt, da hat man ihm gesagt, er müsse vorher das rote Hemd ausziehen. Alle diese Kameraden haben auf den Gruben Paul und Erdmann wiederholt während des Krieges nachgefragt, sind aber zurückgewiesen worden. Sie sind in der dcrtigcn Gegend ansässig, einige haben sogar Eigentum, sie werden aber nicht eingestellt, obwohl Russen beschäftigt sind. — Ferner wurden die Arbeitslosen: Eduard Sacht in Zelz bei Triebel, Paul Hicrsigk in Triebel, Max Franz in Triebei und August Hallus in Kalke bei Triebet, die früher auf Grube Erd- maun gearbeitet haben und jetzt während des Krieges schon mehrmals angefragt haben, nicht wieder eingestellt, obwohl neue Leute eingestellt wurden. Diese Leute schlagen sich mit Gelegen heitsarbeiten durch. b) Braunkohlen- u n d Brikett-Industrie. Wilhelin Jurischka in. Bockwitz, Mühlenstratze 6, wurde schon einmal zwei Monate vor dem Krieg gematzregelt, weil er Ver trauensmann unserer dortigen Zahlstelle ist und sich bei der Knappschaftsältestenwahl auf der Grube Marie-Anne hatte als Kandidat unseres Verbandes aufstellen lassen. Bei Beginn des Krieges gelang es ihm, auf demselben Werk wieder Arbeit zu bekommen. Der Obersteiger und der Direktor sind zum Krieg eingezogen. Am 6. Dezember 1914 wurde er erneut entlassen. Man ist wahrscheinlich auf ihn aufmerksam geworden. Bis heute ist es ihm noch nicht gelungen, Arbeit zu .finden. Jurischka besitzt ein Haus und kann schlecht von Bockwitz weg. c) Grube A m nassen Fleck in Guben. Paul Kieschke in Guben, Crossenerstrahe, war vergangenes Jahr Vertrauens- mann unserer dortigen Ortsgruppe und wurde kurz vor Weih nachten 1913 gematzregelt. Er hatte vor seiner Mahregelung insgesamt 19% Jahre auf dem Werk gearbeitet. Da er ein Haus besitzt und von Guben nicht weg kann, sich bis setzt mit Gelegen heitsarbeit durchgeschlagen hat, gaben wir ihm den Rat, an