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I.  Der  Begriff  des  Wertes.

flösse,  nämlich  jene  Produkte,  welche  die  verschiedeneit  Zweige  der
Urproduktion,  Landwirtschaft,  Viehzucht,  Forstwirtschaft,  Fischerei,
Bergbau  usw.,  dem  Tier-,  Pflanzen-  und  Mineralreich  abgewinnen,
aber  noch  nicht  in  einer  für  die  direkte  Bedürfnisbefriedigung  geeigneten ­
  Form  liefern.  Die  mit  der  Gewinnung  selbst  verbundenen
Arbeiten,  wie  das  Mähen  und  Dreschen  des  Getreides,  das  Fällen
der  Bäume,  das  Schlachten  der  Tiere,  das  Graben  der  Erze,  verwandeln ­
  die  Rohstoffe  noch  nicht  zu  Fabrikaten,  nicht  einmal  die
Vorrichtung  derselben  für  die  Aufbewahrung  und  den  Transport,
wie  das  Putzen  der  Zuckerrüben,  das  Gefrierenlasfen  des  Fleisches,
das  Trocknen  und  Salzen  der  Häute,  das  Rösten  der  Erze,  das
Zerkleinern  der  Kohle  usw.,  da  von  einer  industriellen  Verarbeitung
erst  dann  die  Rede  ist,  wenn  die  Rohstoffe  den  Gewinnungsort  in
einer  verkehrsfähigen  Form,  also  als  Ware,  verlassen  haben  und
in  einem  gesonderten  Betriebe  eine  technische  oder  chemische  Veränderung ­
  erfahren.  In  gleicher  Reihe  stehen  Hilfsstoffe,  die  zwar
in  dem  hergestellten  Produkte  keine  dauernden  Spuren  hinterlassen
oder  doch  nur  als  nebensächliche  Zutaten  erscheinen,  vor  allem
die  zum  Betriebe  der  Dampfmaschinen  verbrauchte  Kohle,  Gerbmaterialien, ­
  Farben,  Klebemittel  usw.  Der  Fall  ist  nun  häufig,
daß  die  Rohstoffe  durch  den  ersten  Verarbeitungsprozeß  noch  nicht
die  endgültige  Form  für  die  Bedürfnisbefriedigung  erhalten  haben,
so  daß  sich  ein  weiterer  Verarbeitungsprozeß  anschließt  und  scheinbar ­
  ein  mehrmaliger  Verbrauch  desselben  Rohmaterials  stattfindet.
Entscheidend  ist  aber  nur  der  persönliche  Konsum  des  letzten  Verbrauchers, ­
  nicht  der  technische  Konsum  des  Verarbeiters.  Die
Zwischenstufen  bezeichnen  wir  als  Halbfabrikate  und  deuten  damit
das  Doppelverhältnis  an,  demzufolge  eine  Ware  vom  Standpunkte
eines  Produktionszweiges  als  Fabrikat  und  gleichzeitig  vom  Standpunkte ­
  eines  anderen  als  Rohstoff  erscheint,  wie  z.  B.  Gam  seitens
der  Spinnerei  und  Weberei.  Eine  Herabdrückung  dieser  Kosten  ist
in  der  Regel  nur  in  geringem  Maße  möglich  oder  doch  mit  großen
Anfangsschwierigkeiten  verbunden.  Eine  Steigerung  des  Ausbeuteverhältnisses
  ist  nur  in  bescheidenen  Grenzen  möglich  und  von
technischen  Neuerungen  abhängig.  Das  hervorragendste  Beispiel
bietet  die  Zuckerrübe,  von  der  zur  Zeit  der  Erfindung  des  Rübenzuckers ­
  17  kg,  in  der  letzten  Zeit  aber  nur  5  bis  6  kg  für  die
Erzeugung  von  1  kg  Zucker  gebraucht  wurden;  freilich  lag  in  den
Eigentümlichkeiten  der  Steuergesetzgebung  ein  besonderer  Antrieb
hierzu.  Durch  bessere  Verwertung  der  Nebenprodukte  kann  der