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I.  Der  Begriff  des  Wertes.

steigt.  Bei  Roheisen  beträgt  der  Anteil  der  Arbeitslöhne  im  Preise
etwa  10°/»,  bei  Maschinen  aber  bereits  40°/»  und  mehr.  Beide
Erscheinungen,  die  Steigerung  des  Anteils  der  Löhne  am  gesamten
Kostenwerte  mit  der  zunehmenden  Verfeinerung  des  Fabrikates  und
die  Verteuerung  gerade  der  gröberen  Arbeiten,  drängen  in  derselben
Richtung,  nämlich  nach  der  Erfindung  und  Verwendung  von  arbeitsparenden ­
  Maschinen,  eben  deshalb  aber  auch  zu  einer  immer
stärkeren  Konzentration  der  Betriebe  in  Fusionen,  Kartellen,
Trusts  usw.  Mit  Hilfe  technischer  und  kommerzieller  Einrichtungen ­
  wird  auf  diese  Weise  der  Arbeitseffekt  bedeutend  erhöht,  so
daß  die  absolute  Steigerung  der  Arbeitslöhne  durch  eine  Verringerung ­
  ihres  relativen  Anteils  am  Kostenwerte  bekämpft  wird.
Die  Betriebskosten  bilden  die  erste  Gruppe  der  Generalkosten
und  sind  solche  Kosten,  die  mit  der  Erzeugung  verbunden  sind,
aber  nicht  aus  der  Herstellung  des  Einzelprodukts,  sondern  aus
der  Erhaltung  des  Gesamtbetriebes  erwachsen.  Dazu  gehören  die
Ausgaben  für  die  Betriebskraft,  nämlich  für  Kohle  zur  Dampferzeugung, ­
  Elektrizität,  Gas  usw.,  für  die  Beheizung  und  Beleuchtung ­
  der  Betriebsräume,  für  die  Reparaturen  an  Gebäuden
und  Maschinen,  für  die  auf  dem  Betriebe  lastenden  Erwerbsteuern
(nicht  aber  Einkommensteuern),  für  die  Prämien  zur  Elementarund
  Arbeiterversicherung,  für  die  Gehalte  an  Beamte,  Aussichtsorgane
  und  sogenannte  unproduktive  Arbeiter,  für  die  Errichtung
und  Erhaltung  von  Laboratorien  und  Versuchsanstalten,  für  die
Wertverminderung  des  Anlagekapitals  u.  dergl.  Sie  sind  ziemlich
konstant,  indem  sie  mit  der  Vergrößerung  der  Produktion  nicht
gleichmäßig  ansteigen.  In  der  Praxis  werden  sie  häufig  in  Form
eines  perzentuellen  Zuschlages  (in  der  Mafchinenindustrie  bis  zu
200  °/o)  zu  den  Arbeitslöhnen  oder  den  Spezialkosten  auf  das
Einzelprodukt  berechnet.  Diese  Kosten  stammen  mit  fortschreitender
Entwicklung  in  immer  höherem  Maße  aus  der  Abnützung  festen
Kapitals,  da  mit  zunehmender  Größe  der  Unternehmung  das  Anlagekapital ­
  auch  relativ  rascher  zunimmt  als  das  Betriebskapital.
Aber  gerade  die  Berechnung  dieser  Abnützung  ist  nicht  einfach,  da
beispielsweise  die  Kosten  für  die  Erhaltung,  Reparatur  und  Verbesserung ­
  einer  Maschine  sehr  ineinander  fließen,  Kapitalsersatz  und
Kapitalsvermehrung  also  zwar  verschieden  zu  beurteilen,  aber  nicht
deutlich  zu  trennen  sind.  Ferner  muß  man  unterscheiden  zwischen
der  technischen  Abnützung  der  Produktionsmittel  und  der  wirtschaftlichen ­
  Wertverminderung  des  angelegten  Kapitals.  Maschinen