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I.  Der  Begriff  des  Wertes.

scheint  der  Baumwollspinner  im  Termingeschäft  sür  Baumwolle
bald  als  Käuser  und  bald  als  Verkäufer,  wenn  er  sich  gegen  die
Verluste  aus  einem  nachträglichen  Preisfall  des  bereits  eingekauften
Rohstoffes  schützen  will  usw.  ,  Andererseits  kann  aber  auch  eine
sehr  einseitige  Jnteressengruppierung  entstehen.  Der  wirtschaftlich
selbständige  Produzent  wird  auf  den  Warenmärkten  einen  Teil  des
Angebots  oder  der  Nachfrage  repräsentieren.  Der  Arbeiter  ist  auf
dem  Warenmarkt  hauptsächlich  als  Käuser  und  an  dem  Angebot
nur  indirekt  interessiert,  so  weit  es  die  Kontinuierlichkeit  seiner  Beschäftigung ­
  erfordert.  Der  öffentliche  und  private  Beamte,  der
Festbesoldete,  hat  aber  häufig  ein  ausschließliches  Konsumenteninteresse, ­
  das  auch  in  den  neueren  wirtschaftspolitischen  Bestrebungen
immer  stärker  zur  Geltung  kommt.  Alle  diese  Märkte  stehen  in
lebhafter  Wechselwirkung.  Ein  Markt  kann  dadurch  ganz  ausgeschaltet ­
  werden,  wenn  z.  B.  die  Tuchfabriken  unter  Umgehung
des  Zwischenhandels  direkt  an  die  Schneiderkundschast  verkaufen.
Wie  innig  Geldmarkt  und  Warenmärkte  verbunden  sind,  zeigen  die
lebhaften  Schwankungen  des  Wechseldiskontsatzes.  Die  Arbeiter  in
der  Lebensmittelindustrie  können  mit  Erfolg  einen  Boykott  anwenden, ­
  wenn  sie  aus  denselben  Betrieben  Lebensmittel  kaufen,
denen  sie  ihre  Arbeitskraft  verkaufen,  wobei  übrigens  auch  andere
Arbeiter  unterstützend  eingreifen  können,  wie  dies  bei  dem  stellenweise ­
  auftretenden  Bierboykott  in  Deutschland  und  Österreich  vorgekommen ­
  ist.
Ein  Markt  ist  keine  feste,  durch  natürliche  Verhältnisse  gegebene ­
  Größe,  sondern  in  beständiger  Bewegung,  weil  das  wechselnde ­
  Zusammenwirken  und  Gegeneinanderwirken  der  teils  auf
Seite  des  Angebots,  teils  aus  Seite  der  Nachfrage  stehenden  Interessenten ­
  bald  eine  Erweiterung,  bald  eine  Verengerung  herbeiführt.
Die  dabei  mitwirkenden  Kräfte  sind  um  so  stärker,  je  mehr  sich  das
Wirtschaftsleben  entwickelt.  Die  Betätigung  der  in  gleicher  Richtung
strebenden  Wirtschastssubjekte  nennt  man  Konkurrenz.  Den  Gegensatz ­
  dazu  bildet  das  Monopol,  bei  dem  nur  ein  einziger  Verkäufer
oder  Käufer  vorhanden  ist.  Das  bloße  Seltenheitsvorkommen  bei
Mineralien,  Pflanzen  und  Tieren  ist  selbst  noch  kein  Monopol,
sondern  erleichtert  nur  die  Bildung  eines  solchen.  Auf  Seite  der
Käufer  ist  dieser  Fall  allerdings  von  weit  geringerer  Bedeutung,
weil  sich  der  Käufer  viel  weniger  von  der  Rücksicht  auf  seine  in
gleicher  Richtung  vorgehenden  Genossen  bestimmen  läßt  als  der
Verkäufer.  Dem  Begriffe  des  Monopols  ist  wesentlich  die  Aus ­