4.  Der  Gebrauchswert.

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Arbeiter  der  ihm  gebührende  Anteil  am  Nationaleinkommen  vorenthalten ­
  wird,  so  daß  er  nicht  die  volle  Kaufkraft  entfalten  kann,
während  der  Kapitalist  feinen  Mehranteil  wieder  zur  Vergrößerung
der  Produktion  verwendet,  fo  liegt  der  Fehler  in  der  ihnen  vorschwebenden ­
  Werttheorie,  die  lediglich  den  Kostenwert  berücksichtigt.
Sie  nehmen  an,  daß  der  Wert  einer  Ware  mit  der  Herstellung
abgeschlossen  ist  und  nun  als  gegebene  Größe  zum  Tauschwert
wird.  In  Wirklichkeit  werden  aber  die  Waren  nicht  zu  ihrem
Kostenwerte,  sondern  zu  dem  Tauschwert  getauscht,  der  sich  erst
nachher  vollkommen  selbständig  aus  dem  Verhältnis  von  Angebot
und  Nachfrage  bildet.  Nehmen  wir  an,  ein  Land  erzeuge  Tuch
nur  für  den  Export  und  verdoppele  seine  Erzeugung.  Bei  freiem
Verkehr  wird  auch  diese  doppelte  Menge  Absatz  finden  und  vom
Auslande  mit  Waren,  z.  B.  mit  Weizen  bezahlt  werden.  Fraglich
ist  aber,  ob  für  die  doppelte  Menge  Tuch  auch  die  doppelte  Menge
Weizen  importiert  werden  wird,  denn  vielleicht  hat  sich  durch  die
Verdoppelung  des  Angebots  in  Tuchen  das  Verhältnis  zur  Nachfrage ­
  so  verschoben,  der  Tauschwert  so  verringert,  daß  für  die
doppelte  Menge  von  Tuchen  nicht  viel  mehr  Weizen  bezogen  werden
kann  als  früher.  Wenn  auf  diese  Weise  der  Tauschwert  unter  den
Kostenwert  fällt,  werden  die  inländischen  Tuchfabriken  Verluste  erleiden ­
  und  die  davon  betroffenen  Unternehmer  und  Arbeiter  infolge
erhöhter  Produktion  sogar  weniger  kaufkräftig  werden.  Sar,  sagt:
Weil  die  Wertmenge,  die  wir  einkaufen  können,  derjenigen  gleich
ist,  die  wir  hervorzubringen  vermögen,  so  werden  auch  die  Menschen
desto  mehr  kaufen,  jemehr  sie  hervorbringen  werden.  Die  Wertmenge, ­
  die  wir  hervorbringen,  ist  aber  vor  allem  nicht  identisch
mit  jener,  die  uns  zum  Einkäufe  befähigt.  Weiter  verändert  sich
die  Wertmenge  nicht  gleichmäßig  mit  der  Warenmenge,  so  daß  mit
einer  größeren  Menge  hervorgebrachter  Waren  auch  eine  geringere
Menge  fremder  Waren  gekauft  werden  kann  als  früher.
Die  Analyse  des  Tauschwertes  nach  den  beiden  Komponenten
Angebot  und  Nachfrage  erfolgt  im  dritten  Teil  dieses  Buches.
4.  Der  Gebrauchswert.
Der  Gebrauchswert  ist  die  Bedeutung  eines  Gutes  für  die
menschliche  Bedürfnisbefriedigung,  gemessen  im  eigenen  Verbrauche
an  den  übrigen  Gütern  dieses  Verbrauchs.  Er  ist  das  eigentliche
Ziel  der  Produktion  und  damit  auch  der  Zirkulation  der  Ware,
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