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III.
Die  Analyse  des  Tauschwertes.
1.  Nachfrage  und  Angebot,
a)  Die  bisherigen  Ansichten.
In  der  Theorie  besteht  ziemliche  Übereinstimmung  darüber,
daß  zwischen  Tauschwert  und  Preis  ein  grundlegender  Unterschied
nicht  bestehen  kann.  Dadurch  ist  aber  der  Preis  ein  Prüfstein  geworden, ­
  an  welchem  die  bisherigen  Werttheorien  nicht  bestanden
haben.  Die  Kostentheorien  mußten  sich  einen  vom  tatsächlichen
Marktpreis  abweichenden  Normalpreis  konstruieren  und  die  Grenznutzentheorie ­
  flüchtete  sich  zu  dem  Begriffe  des  „natürlichen  Wertes".
Da  nun  der  Preis  ziemlich  allgemein  aus  Angebot  und  Nachfrage
zurückgeführt  wird,  so  liegt  es  eigentlich  recht  nahe,  dort  auch  die
Erklärung  für  den  Tauschwert  zu  suchen.  Aufgabe  der  Wissenschaft
muß  es  dann  sein,  durch  eine  eingehende  Analyse  den  komplizierten
Erscheinungen  nachzugehen,  aus  denen  Angebot  und  Nachfrage  als
Gesamtwirkungen  resultieren.
Wesentlich  anderen  Ursprungs  ist  der  Gebrauchswert,  der  lediglich ­
  auf  der  individuellen  Schätzung  jedes  einzelnen  Wirtschaftssubjektes ­
  beruht,  also  von  vornherein  eines  objektiven  Maßstabes
entbehrt.  Er  tritt  erst  dann  in  die  Erscheinung,  wenn  er  mit  dem
Tauschwert  zusammentrifft  und  infolgedessen  auch  in  Geld  gemessen
wird,  was  durchaus  nicht  der  Fall  sein  muß.  Auch  beim  Geld  ist
der  Gebrauchswert  je  nach  den  Einkommensverhältniffen  der  ein
zelnen  Menschen  sehr  verschieden,  während  der  Tauschwert  allgemein
gilt.  Die  Messung  des  Gebrauchswertes  in  Geld  hat  Bedeutung
für  Nachfrage  und  Angebot,  denn  wenn  der  Gebrauchswert  höher
ist  als  der  Tauschwert,  entschließt  sich  das  Wirtschaftssubjekt  zum
Kaufe  und  im  umgekehrten  Falle  zum  Verkaufe  des  betreffenden
Gutes.  Der  Gebrauchswert  wirkt  also  durch  seine  Projizierung
nach  außen  mitbestimmend  auf  den  Tauschwert,  ist  aber  seinem