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III.  Die  Analyse  des  Tauschwertes.

leugbaren  Tatsache  der  wirtschaftlichen  Entwicklung  dadurch  in  Einklang ­
  zu  bringen,  daß  er  einem  besonders  konstruierten  Typus  von
Wirtschastssubjekten,  nämlich  solchen  Unternehmern,  ivelche  die  ausgefahrenen ­
  Geleise  verlassen  und  neue  Kombinationen  von  Produktionsfaktoren ­
  durchsetzen,  die  Aufgabe  zuweist,  ein  neues  Niveau
zu  schaffen,  auf  dem  sich  der  Kreislauf  des  Wirtschaftslebens  wieder
statisch  einzurichten  sucht.  Die  wirtschaftliche  Entwicklung  würde
sich  also  in  mehrere  aus  Lust  am  schöpferischen  Gestalten  herbeigeführte ­
  Gleichgeivichtsstörungen  auslösen  und  zwischen  Zustand  und
Entwicklung  bestünde  ein  wesentlicher  Unterschied.  Der  Versuch  ist
seinem  Grunde  nach  verfehlt.  Die  Volkswirtschaft  ist  kein  stillstehender ­
  Mechanismus,  sondern  ein  wachsender  Organismus,  in  welchem
es  zwar  auch  ein  Gleichgewicht  gibt,  das  aber  darin  besteht,  daß
sich  die  einzelnen  Teile  des  organischen  Körpers  in  zweckmäßigen
Proportionen  entfalten;  der  Zustand  ist  dabei  nur  eine  Phase  der
Entwicklung.
Die  durch  das  organische  Wachstum  verursachte  Expansion
bringt  die  Märkte  in  lebhafte  Konkurrenz  zueinander.  Für  dieselbe
Ware  bestehen  räumlich  getrennte  Märkte,  die  ihre  Grenzen  beständig ­
  verschieben  und  namentlich  durch  Verbesserungen  in  den
Verkehrsmitteln  Veränderungen  in  ihrer  Größe  erfahren.  Noch
öfter  ergibt  sich  die  Gelegenheit  zum  Wettbewerb  dadurch,  daß  verschiedene ­
  Waren  denffelben  Verbrauchszwecke  dienen  oder  aus  derselben ­
  Produktion  stammen.  Demselben  Verbrauchszwecke  können
sie  dienen  entweder  als  komplettierende  Artikel,  indem  der  Verbrauch
des  einen  den  Verbrauch  des  anderen  nach  sich  zieht  (Petroleum  und
Lampen,  Wein  und  Fässer  usw.),  oder  als  konkurrierende  Artikel,
indem  der  Verbrauch  des  einen  den  Verbrauch  des  anderen  ganz
oder  teilweise  ersetzt  (Kaffee  und  Zichorie,  Butter,  Margarine  und
Kokosfett  usw.).  Wenn  sie  aus  derselben  Produktion  stammen,  so
geraten  die  Märkte  für  die  Hauptprodukte  mit  denen  für  die  Nebenprodukte ­
  und  Abfälle  in  lebhafte  Wechselwirkung.  Dabei  kann  es
zur  Schaffung  neuer  Märkte  kommen,  wenn  für  einen  Abfall,  der
bisher  wertlos  war  oder  sogar  Fortschaffungskosten  verursachte,  ein
Verwendungszweck  gefunden  wird  (Teer,  Schlacke  usw.).
Die  Verschiedenheit  der  Märkte  für  dieselbe  Ware  ergibt  sich
sowohl  aus  der  territorialen  als  auch  aus  der  handelstechnischen
Absatzgliederung.  Für  manche  Waren,  wie  leicht  transportierbare
und  hochwertige  Fabrikate,  wird  das  ganze  Land  einen  Markt
bilden,  auf  welchem  die  Preisbildung  einheitlich  erfolgt,  für  andere