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III.  Die  Analyse  des  Tauschwertes.

aber  in  dem  wirtschaftlichen  Gleichgewichtsverhältnis  eines  Landes
in  diesen  beiden  Fällen  eine  sehr  verschiedene  Rolle  spielen.
Ferner  muß  dem  Umstande  Rechnung  getragen  werden,  daß
die  Veränderungen  des  Wertes  ihre  Ursache  ebenso  gut  auf  Seite
des  zu  messenden  Gutes  als  auch  auf  Seite  des  angewendeten
Maßstabes  haben  können,  da  es  kein  Gut  mit  einem  unbedingt
feststehenden  Werte  gibt  und  das  Geld  nur  deshalb  als  Wertmaßstab ­
  verwendet  wird,  weil  es  verhältnismäßig  nicht  so  starken
und  jähen  Schwankungen  ausgesetzt  ist  wie  andere  Waren.  Lauderdale
  hat  bereits  darauf  aufmerksam  gemacht  und  Ricardo  hat
ihm  zugestimmt,  aber  lediglich  für  die  Bildung  des  Marktpreises,
der  seiner  Ansicht  nach  nur  eine  vorübergehende  Abweichung  von
dem  durch  die  Produktionskosten  bestimmten  natürlichen  Werte
darstellt.
Die  Wert-  und  Preisbildung  erfolgt  der  hier  vertretenen  Auffassung ­
  nach  nur  auf  dem  Markte,  der  ein  gewisses  Beharrungsvermögen ­
  zeigt,  aber  ausgedehnt  und  eingeschränkt  werden  kann.
Dort  stehen  sich  Angebot  und  Nachfrage  gegenüber.  Auf  beiden
Seiten  erscheinen  uns  Geld  und  Ware,  und  zwar  wieder  in
doppelter  Beziehung,  einmal  in  der  gesamten  Verfügbarkeit  und
dem  gesamten  Bedarf  der  Volkswirtschaft,  gleichzeitig  aber  auch
in  der  Verteilung  auf  die  einzelwirtschaftlichen  Unternehmungen
und  Haushaltungen.
Wir  erhalten  daher  folgende  schematische  Gliederung:

a)  Bedarf  in  der  Volkswirtschaft,

1.  Ware:  b)  Verteilung  des  Bedarfes  auf  die

I.  Nachfrage:

Einzelwirtschaften;
a)  Verfügbarkeit  in  der  Volkswirt-«urs.

  schaft,
1  '  b)  Verteilung  der  Verfügbarkeit  auf
die  Einzelwirtschaften;
a)  Verfügbarkeit  in  der  Volkswirt-II.

  Angebot:

die  Einzelwirtschaften;

a)  Bedarf  in  der  Volkswirtschaft,

2.  Geld:  b)  Verteilung  des  Bedarfes  auf  die

Einzelwirtschaften.