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III.  Die  Analyse  des  Tauschwertes.

Frankreich  zurzeit  einer  guten  Weinernte  ein  Beispiel.  Da  kann
man  in  den  Zeitungen  folgendes  Inserat  finden:  „  A  toute  personne
qui  fern  parvenir  franco  ä  l’adresse  ci-dessous  deux  füts  vides,
nous  en  retournerons  un  plein.“  Statt  eben  den  Ertrag  so
vieler  Mühe  zu  verlieren,  zieht  es  der  Weinbauer  vor,  einen  Teil
des  Weines  zu  verschenken,  um  den  anderen  mit  den  erworbenen
Fässern  zu  retten.  Die  Fässer,  die  zu  gewöhnlichen  Zeiten  um
2,50  oder  3  Francs  verkauft  werden,  steigen  zur  Erntezeit  bis  zu
Preisen  von  5,  6,  7  und  selbst  10  Francs.
3.  Die  Verteilung  des  Bedarfes  an  Ware  auf  die
Einzelwirtschaften.
Er  st  er  Erfahrungssah:  Der  Bedarf  wird  von  der
Zahl  und  der  Bedarfsintensität  der  Käufer  beeinflußt. ­

Ein  Kauf  kommt  zustande,  wenn  der  in  verschiedenen  Gütern
bestimmbare,  in  diesem  Falle  aber  in  Geld  bestimmte  Gebrauchswert ­
  eines  Gutes  größer  ist  als  der  immer  in  Geld  gemessene
Tauschwert  desselben,  denn  der  Bedarf,  welcher  die  Grenze  des
Tauschwertes  nicht  erreicht,  ist  zwar  für  dessen  künftige  Gestaltung
wichtig,  für  dessen  momentane  Höhe  aber  nicht  wirksanr.  Sind
mehrere  Käufer  vorhanden,  so  kann  der  Gebrauchswert  bei  demselben ­
  Tauschwert  in  sehr  weiten  Grenzen  schwanken,  weil  er  von
der  Stärke  des  Bedarfes  jedes  einzelnen  Käufers  abhängt.  Der
Gebrauchswert  des  Produzenten  und  Händlers  richtet  sich  dabei
nach  dem  Gebrauchswert  des  letzten  Verbrauchers.  Die  Rangordnung ­
  der  Bedürfnisgattungen,  die  sich  volkswirtschaftlich  dadurch
ergibt,  daß  bei  der  großen  Masse  der  Bevölkerung  das  Nahrungsbedürfnis ­
  vorangeht,  das  Kleidungs-  und  Wohnungsbedürsnis  folgen
und  erst  daran  sich  auch  andere  Bedürfnisse  anschließen,  kann  bei
dem  einzelnen  Wirtschaftssubjekt  eine  folcfje  Verschiebung  erfahren,
daß  eines  der  letzten  Bedürfnisse,  z.  B.  das  Vergnügungsbedürfnis,
am  dringendsten  wird,  also  an  erste  Stelle  tritt.  Dabei  kommt  es
auf  das  Verhältnis  an,  welches  die  dem  Wirtschaftssubjekte  zur
Verfügung  stehende  Gütermenge  zu  dem  Bedarf  desselben  einnimmt, ­
  denn  das  Wasser,  das  in  der  Wasserleitung  bezahlte  Ware
ist,  kann  sogar  schädlich  werden,  wenn  es  die  Wohnung  überschwemmt. ­
  Ferner  kommt  es  auf  den  Punkt  der  Reihenfolge  an,
in  welcher  sich  die  konkreten  Teilbesriedigungen  bei  abgestuften  Be ­