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III.  Die  Analyse  des  Tauschwertes.

der  Bedarf  für  letztere  nicht  fo  groß  und  nicht  fo  erweiterungsfähig
ist.  Hierher  gehört  auch  das  sogenannte  kaetor  System  der  amerikanischen ­
  Trusts  und  der  Reedereikartelle  (Shipping  Conferences),
welches  darin  besteht,  daß  jene  Käufer  besondere  Vorteile  (Rabatte
u.  dergl.)  erhalten,  die  ihren  gesamten  Bedarf  bei  den  Mitgliedern
dieser  Vereinigungen  decken.
Zweiter  Erfahrungssatz:  Der  Bedarf  und  die  Bedarfsintensität ­
  des  einzelnen  Wirtfchaftssubjektes
sind  nicht  objektiv  gegebene  Tatsachen,  sondern  entstammen ­
  mit  zunehmender  Kultur  in  immer  höherem
Grade  der  subjektiven  Meinung,  lassen  sich  also  auf
diesem  Wege  auch  beeinflussen.
Der  Gesamtbedars  läßt  sich,  wie  bereits  ausgeführt  wurde,
durch  verschiedene  Mittel,  wie  Reklame,  Mode,  Spekulation  usw.
beeinflussen.  Diese  Beeinstussung  richtet  sich  auf  den  Gesamtbedarf
und  geschieht  durch  Schaffung  objektiver  Tatsachen,  die  allerdings
nur  auf  dem  Wege  über  die  subjektive  Meinung  des  Verbrauchers
zur  Wirkung  kommen,  in  erster  Linie  aber  dem  Gesamtverbrauch,
nicht  dem  Einzelverbrauch  eine  bestimmte  Richtung  geben  wollen.
Die  Reklame  für  ein  Zahnputzmittel  soll  den  Absatz  dieses  Zahnputzmittels ­
  vermehren  unbekümmert  darum,  ob  dies  durch  Gewinnung ­
  neuer  Verbraucher  oder  auf  Kosten  eines  schon  in  Verwendung ­
  stehenden  Mittels  geschieht.  Doch  nicht  bloß  der  Gesamtbedarf, ­
  auch  der  Einzelbedarf  steht  unter  dem  Eindrücke  äußerer
Einflüsse,  welche  in  diesem  Falle  direkt  aus  die  subjektive  Meinung
des  verbrauchenden  Wirtschastssubjektes  einwirken.  Die  Folge  einer
solchen  Einwirkung  kann  eine  Veränderung  des  Gesamtbedarfes  sein,
aber  wesentlich  ist  dies  nicht.  Wer  durch  Hinweis  auf  tatsächlich
nicht  vorhandene  Fehler  eines  Teppichs  eine  günstige  Kaufgelegenheit ­
  vortäuscht  und  dadurch  einen  Menschen,  der  ohnedies  einen
Teppich  kaufen  wollte,  veranlaßt,  diesen  Teppich  in  dem  Geschäfte
des  A  und  nicht  des  B  zu  kaufen,  hat  den  Gesamtbedarf  nicht  vermehrt, ­
  kann  ihn  aber  vermehren,  wenn  er  einen  Menschen  zum
Kaufe  veranlaßt,  der  den  Teppich  überhaupt  nicht  oder  wenigstens
nicht  so  bald  gekauft  hätte.  Der  Gesamtbedars  kann  also  auf
doppelte  Weise  eine  Veränderung  erfahren,  erstens  in  objektiver
Weise  durch  direkte  Beeinflussung  (Reklame,  Modenschaffung  usw.)
und  zweitens  in  subjektiver  Weise  indirekt  durch  Beeinflussung  des
Einzelbedarses.  Auf  letzterem  Wege  wird  auch  der  vermeintliche
Bedarf  zu  einem  wirklichen  Bedarf;  denn  was  der  einzelne  Mensch