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III.  Die  Analyse  des  Tauschwertes.

7.  Die  Verteilung  -er  Verfügbarkeit  an  Ware  auf
-ie  Einzelwirtschaften.
Erster  Erfahrungssatz:  Das  Angebot  wird  von
der  Zahl  der  Verkäufer  beeinflußt.
Bei  dem  Angebot  kommt  es  nicht  bloß  auf  die  Warenmenge
an,  die  zu  Markte  gebracht  wird,  sondern  auch  auf  die  Zahl  der
Verkäufer,  auf  welche  sich  diese  Menge  verteilt.  Ist  nur  ein  Verkäufer ­
  vorhanden,  so  sprechen  wir  von  einem  Monopol.  Ein  solches
kann  ein  gesetzliches  fein,  wenn  es  auf  einer  Verfügung  der  Staatsgewalt ­
  beruht  (Monopole  auf  Salz,  Tabak,  Branntwein  usw.),  oder
ein  tatsächliches,  wenn  es  sich  aus  der  Seltenheit  des  Gutes  ergibt
(Meerschaum  in  Kleinasien,  Schwefel  in  Sizilien,  Salpeter  in  Chile,
Kalisalze  in  Deutschland  usw.).  Die  Seltenheit  des  Vorkommens
schafft  selbst  noch  kein  Monopol,  sondern  nur  die  konkurrenzlose
Stellung  als  Verkäufer.  Die  Preisbestimmung  erfolgt  in  diesem
Falle  prinzipiell  auch  nicht  anders  als  beim  Vorhandensein  von
vielen  gleichzeitigen  Verkäufern,  der  Monopolist  hat  aber  den  Vorteil,
daß  er  die  Größe  des  zum  Verkaufe  gelangenden  Gütervorrates
bestimmen  und  damit  auch  seinen  Gewinn  regulieren  kann.  Kann
er  seinen  Gütervorrat  gar  nicht  oder  nur  mit  erhöhten  Kosten  vermehren, ­
  so  wird  er  immer  kleine  Mengen  anbieten,  damit  nur  die
kaufkräftigsten  Wirtschaftssubjekte  mit  dem  höchsten  Gebrauchswert
zum  Kaufe  konimen  können  und  auf  diese  Weise  die  höchsten  Preise
erzielt  werden.  Die  Regel  aber  bildet,  wie  erwähnt,  das  Sinken
der  Produktionskosten  bei  steigender  Produktion.  In  einem  solchen
Falle  entscheidet  über  den  Gewinn  des  monopolistischen  Unternehmens
nicht  lediglich  der  Preis,  sondern  vielmehr  jene  Summe  von  Geldeinheiten, ­
  die  sich  aus  der  Multiplikation  der  Warenmenge  mit  der
Differenz  zwischen  Preis  und  Selbstkosten  beim  Einzelprodukt  ergibt.
Es  wird  also  jener  Preispunkt  gesucht  werden,  bei  welchem  die
Kosten  relativ  am  niedrigsten,  die  Preise  relativ  am  höchsten  und
die  Nmsatzmenge  gleichzeitig  am  größten  ist.  Dabei  ist  zu  berücksichtigen, ­
  daß  die  Verbraucherschichten  nicht  gleichmäßig  sind,  so  daß
beispielsweise  eine  Preisermäßigung  von  10  %  bei  dem  einen
Preispunkt  eine  Verbrauchszunahme  von  nur  5  °/o  und  bei  einem
anderen  der  gleichen  Ware  eine  solche  von  l00  %  zur  Folge  haben
kann.  Folgendes  Schema  mag  dies  veranschaulichen: