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III.  Die  Analyse  des  Tauschwertes.

Vermehrung  der  Produktionsmenge  abhängt,  so  kommt  es  dabei
nicht  selten  zu  einer  Überproduktion,  welche  wieder  den  Tauschwert
herabsetzt.  Deshalb  führt  die  freie  Konkurrenz  nicht  zu  einem  Gleichgewicht. ­
  An  ihre  Stelle  wird  vielmehr,  wie  dies  schon  bei  Besprechung ­
  des  Tauschwertes  dargelegt  wurde,  auch  in  neuester  Zeit
die  organisierte  Konkurrenz  gesetzt.
Zweiter  Ersahrungssatz:  Das  Angebot  des  einzelnen ­
  Wirtschaftssubjektes  ist  nicht  bloß  eine  aus
dem  Anteils  Verhältnis  an  dem  gesamten  Angebot
bestimmte  objektive  Tatsache,  sondern  beruht  mit
steigender  Kultur  in  immer  höherem  Grade  auf  der
subjektiven  Tatsache  der  persönlichen  Verkaufsgeschicklichkeit. ­

Nicht  die  zu  Markte  gelangende  gesamte  Warenmenge  entscheidet ­
  allein  über  das  Angebot,  auch  die  Berücksichtigung  der  Zahl
der  Verkäufer  genügt  nicht,  auf  welche  sich  diese  Warenmenge  verteilt, ­
  denn  außerdem  kommt  es  noch  auf  die  persönliche  Verkaufsgeschicklichkeit ­
  dieser  Verkäufer  an,  die  es  ermöglicht,  auch  ohne
Preisherabsetzung  den  Absatz  zu  vergrößern.  Auf  Grund  seinerüberlegenen
  Sachkunde  und  Menschenkenntnis  übt  der  Verkäuser
eine  Suggestion  aus,  durch  welche  er  den  Willen  des  Käufers  in
eine  ihm  genehme  Richtung  lenkt.  Die  Mittel  zu  einer  derartigen
Suggestion  liegen  zunächst  in  einem  Entgegenkommen  gegenüber
allen  persönlichen  Wünschen  des  stunden.  Die  scheinbare  Unterwerfung ­
  sichert  ihm  eine  Beherrschung.  Der  Kunde  entschließt  sich
schwer,  da  ihiu  die  ausreichende  Sachkenntnis  fehlt;  der  Verkäufer
gewährt  dann  nicht  bloß  die  Auswahl,  sondern  gibt  die  nötigen
Erklärungen,  sucht  die  geheimen  Wünsche  bezüglich  Preis  und
Qualität  zu  erraten,  wartet  geduldig  die  Entscheidung  ab,  ist  nicht
empfindlich  gegen  kritische  Einwendungen,  erträgt  die  Laune  des
vielleicht  nur  widerwillig  Kaufenden,  gestattet  den  Umtausch,  liefert
ins  Haus,  wartet  mit  der  Rechnung,  sendet  Proben  und  Ansichtssendungen ­
  ins  Haus  usw.  Zahlreiche  Mittel  der  Suggestion  ergeben ­
  sich  aus  der  Wirkung  auf  das  ästhetische  Urteil  durch  entsprechende ­
  Ausstattung  der  Ware  und  der  Verkaufsräume.  Eine
gefällige  Verpackung  der  Ware  erhöht  die  Kauflust,  weshalb  es
Waren  gibt,  bei  denen  die  Emballage  mehr  wert  ist  als  der  Inhalt.
Schokolade  und  Zuckerwaren  werden  nicht  bloß  aus  hygienischen
Rücksichten  sorgfältig  verpackt,  Flaschenkapseln  und  Etiketten  sind
keine  unwesentliche  Zutat  bei  Wein-  und  Likörflaschen.  Von  den