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III.  Die  Analyse  be§  Tauschwertes.

bequeme  und  billige  Weise  alle  größeren  Zahlungen  dieser  Kunden
(für  Miete,  Kleider,  Lebensmittel  usw.)  selbst  leisten  könnten.
Die  Verbesserung  der  Technik  des  Zahlungswesens  geht  darauf
aus,  auch  für  die  wirklich  erfolgenden  Zahlungen  Bargeld  zu  ersparen. ­
  Die  Einführung  des  neuen  Papiergeldes,  nämlich  des  gut
fundierten  Banknotengeldes,  entsprach  bereits  zum  Teil  dem  Bestreben, ­
  mit  möglichst  wenig  Edelmetall  möglichst  viele  Umsätze  zu
erzielen,  da  die  Zahlung  in  Edelmetallen  wegen  der  geringeren
Transportmöglichkeit  schwerfällig  und  wegen  des  Zinsverlustes  kostspielig ­
  ist.  Die  Menge  des  zirkulierenden  Metallgeldes  und  Papiergeldes ­
  wird  aber  eingeschränkt  durch  die  Verwendung  von  Geldsurrogaten. ­
  Ein  besonders  in  England  und  den  Vereinigten  Staaten
von  Amerika  stark  verbreitetes  Geldsurrogat  ist  der  Scheck.  Er  ist
nicht  selbst  Zahlungsmittel,  verdrängt  aber,  obzwar  mit  ihm  nur
ein  Zahlungsakt  durchgeführt  werden  kann,  während  sich  die  Banknote ­
  zu  unbegrenzt  vielen  Zahlungsakten  verwenden  läßt,  erfahrungsgemäß ­
  dennoch  die  Banknote,  weil  er  es  ermöglicht,  den  ihm  zur
Grundlage  dienenden  Bargeldvorrat  in  mehrfacher  Richtung  zu  verwerten ­
  oder  als  Kapital  liegen  zu  lassen.  Der  Scheck  ist  nur
Träger  einer  Funktion  des  Zahlungsmittels,  das  durch  ihn  gebunden, ­
  aber  nicht  anderen  gleichzeitigen  Funktionen  entzogen  wird.
Freilich  erspart  der  Scheck  nicht  in  allen  Fällen  die  Zahlung,
sondern  nur  dann,  wenn  er  bloß  verrechnet  und  nicht  bar  abgehoben
wird.  Während  der  Scheck  direkt  für  den  Zahlungsverkehr  geschaffen ­
  wurde,  ist  der  Wechsel  erst  allmählich  dazu  herangezogen
worden,  denn  er  ist  in  erster  Linie  ein  Mittel  des  Kredits.  Durch
das  Dazwischentreten  des  Geldes  wird  der  Tausch  in  einen  Verkauf ­
  (der  eigenen  Ware  gegen  Geld)  und  einen  Kauf  (der  fremden
Ware  für  Geld)  zerlegt.  Jni  Wege  des  Kredits  werden  beim  Kauf
und  Verkauf  Leistung  und  Gegenleistung  zeitlich  auseinandergezogen,
so  daß  sie  nicht  Zug  um  Zug  erfolgen,  sondern  die  Lieferung  der
Ware  sogleich,  die  Gegenleistung  in  Geld  aber  erst  später  erfolgt.
Während  nun  der  Scheck  bloß  die  Zahlung  vermittelt,  die  sich
natürlich  auch  aus  dem  Kreditverkehr  ergeben  kann,  wenn  eben  die
Gegenleistung  in  Geld  fällig  ist,  so  ist  der  Wechsel  der  Träger  des
Kredits  selbst  und  repräsentiert  nicht  das  Zahlungsmittel,  sondern
das  zinstragende  Kapital.  Da  aber  der  Übergang  zwischen  Zahlungsmittel ­
  und  Kapital  in  der  Privatwirtschaft  sehr  leicht  erfolgt,  so
kann  der  Wechsel  als  Repräsentant  des  Kapitals  auch  als  Zahlungsmittel ­
  verwendet  werden.  Das  geschieht  oft  in  den  Ländern  des