o 17 Die Handelspolitik und Handelsbilanz Österreich-Ungarns. n Kredite erteilt haben. Endlich ist es eine bekannte daß die inländischen Anlagen in deutschen und ischen Industrieaktien zugenommen haben. Andrerseits r beträchtliche neue Schulden — im letzten Jahre mehr Millionen — im Auslande kontrahiert. Keinesfalls aber Zunahme der Geldsendungen der Auswanderer und die /erringerung unserer Schuldzinsen auch nur annähernd ihlechterung ausgleichen, welche die Handelsbilanz er- it. An Stelle des früheren Aktivums von 200 Millionen iahen wir jetzt mit einem Passivum zu rechnen, das Kr als 600 Millionen Kronen betragen wird. Also eine nen überschreitende Verschiebung zu unseren Ungunsten, ^merkenswert, daß hieraus bisher keine wesentlichen 1 unseres Geld- und Kreditwesens entsprungen sind. Je zu einer optimistischen Auffassung berechtigen; wir •her das bedeutende Passivum der Handelsbilanz doch rkauf unserer Papiere ins Ausland oder durch Prolon- ind Vergrößerung unserer ausländischen Kredite regu- as nur dann möglich ist, wenn der Zinsfuß bei uns in den anderen Staaten gehalten wird. Dazu kommt ir plötzlicher Rücksendungen unserer Wertpapiere und ichränkungen, die gerade dann leicht eintreten, wenn ächaftlich am nachteiligsten ist. - 5. Einflüsse der Zollpolitik auf die Produktion sind ihre n auf den Konsum gegenüberzustellen, die sich des- ark fühlbar machen, weil sie mit der aus verschiedenen entspringenden allgemeinen Teuerung Zusammentreffen, wirken mit: Das Wachstum der Bevölkerung und des =• durch die Vergrößerung der Nachfrage wird in den taaten ein wachsender Importbedarf an Nahrungsmitteln toffen hervorgerufen, zugleich aber die Exportfähigkeit Staaten verringert. Andrerseits setzen sich die großen is- und verkehrstechnischen Umwälzungen nicht dauernd empo des 19. Jahrhunderts fort; da z. B. die Fracht- n New York nach Liverpool für 1 Bushel Weizen von des Jahres 1875 auf 5 Cents im Jahre 1895 gesunken nen sie nicht oder doch nicht in gleichem Maß 8 ir Volkswirtschaft, Sozialpolitik und Verwaltung. XXI. Band. 2