Kapitel I. Die Physiokraten. 43 apostei nicht daran denken, sich auf diese erlauchten Vorläufer zu berufen. §3. Über die Steuern. Wie bekannt, ist die Steuertheorie der Physiokraten eine der charakteristischsten Seiten ihres Systems. Sie gehört dazu; sie ist ^trennbar mit ihrer Auffassung des Reinertrages und des Grund besitzes verbunden, und trotzdem hat sie, eine eigentümliche Tat sche, den Zusammensturz ihres Systems überdauert und neuerdings J bre Auferstehung erlebt. Bei dem Tableau der Einkommenverteilung haben wir nur von Parteien gesprochen: den Grundbesitzern, den Pächtern und den Randwerkern. Es gibt aber eine vierte, die zu jeder Zeit ihren eü erhoben hat, und die ihn auch im physiokratischen System ver- angt: der Herrscher, der Staat. Zweifelsohne ist der physiokratische 1 ta at, der gute Despot, dessen Bild wir eben in großen Umrissen gezeichnet haben, nicht anspruchsvoll: da er nur wenig zu tun hat, hird er nicht viel brauchen. Wir haben jedoch gesehen, daß er außer seiner doppelten Aufgabe für die Sicherheit und den Unterricht zu ® 0r §vn, noch wirkliche Grund Vorschüsse für die Inwertsetzung von andereien durch öffentliche Arbeiten, besonders für Straßen 1 ) zu Risten hat. Hierfür braucht er Mittel, und die Physiokraten glauben, häs • Dlan S * 6 ^ im reic blich bemessen muß 2 ), und nicht etwa lange ge- f 0r ^ ihm handeln darf, wie es die parlamentarische Regierungs- 111 tut. Wo wird er sie aber hernehmen? o he Antwort ergibt sich von selbst, wenn man das physiokratische ; tern kennt. Er kann sie nur vom „produit net“ nehmen, da dieser t 1 einz igen wirklich neuen, wirklich verwendungsbereiten Wert dar- _ denn der Rest wird notwendigerweise von der Rückzahlung dra >^ er ^ riee hischen Städte verschuldet haben; Willkür in der Gesetzgebung, Steuer- c » gehässiger Patriotismus (S. 800). es n • ..”® s S en ügt nicht, wenn man Ernten erzielen will, daß die Landwirte, sei Q r 1 ,™ äre > se i es Jährliche Vorschüsse für die Bewirtschaftung leisten, und daß die es hzer die grundlegenden Vorschüsse hergeben; es gehören noch die aus der S. 7gg.j UI1 ® saulor ität fließenden Vorschüsse des Herrschers dazu“ (Baudbau, W 0 j,ie^ die Regierung weniger mit Sparen beschäftigt sei, als mit den für das 'Grch r ^ e ^ ei1 d® 3 Landes nötigen Operationen, denn auch sehr große Ausgaben können Jl a v • 16 Vermehrung der Güter, die sie hervorrufen, sich rechtfertigen“ (Qdbsnay, xiffies XXVII). die mau S i St eine kleinliche und gehässige Idee der Engländer, Jedes Jahr die Summen, das ß e iV er ®- e g>erung freundlichst zur Verfügung stellen will, festzulegen und sich b'emokr f ^ 6r ® leu erverweigerung vorzubehalten. Es ist das eine augenscheinliche tle “ (Dupont, Brief an J.-B. Say, S. 413).