Ware» bezahle» koitneü. Produktivnswerte in diesem Ausmaße zur Alwfubr' zu dringe», dürften wir derzeit wohl kaun, iu der Lage seiüMi - AM) der sogenannte Koinpensationsverkehr, welcher ja nichts anderes -ist als eine in bestimmte Richtungen gedrängte und bestimmten Zwecken dienstbar gemachte Ausfuhr von Ware», wird uns nur für einen kleinen; Teil der notwendigen Einfuhr und auch nicht mehr für lange Zeit "helfen können, denn unsere austauschfähigen Vorräte, beson dersödieaus--dev Demobilisierung übrig gebliebenen Güter schmelzen dahin, und dieser Prozeß wird noch beschleunigt durch den Aus- und Abverkauf von Gütern, der jetzt in Österreich bemerkbar ist. Bei den riesigen Summen, die für die Beschaffung von Getreide, Mehl, Fett usw. selbst bei kärglichem Verbrauche in Betracht komme», ist. die ^ BeisteÜltNg " großer Lebenüinittelkredite unentbehrlich und der Staav muß die Beschaffung solcher Kredite übernehmen. Tatsächlich hat er im laufenden Jahre ciuen solchen Lebensmittelkredit i»i Ausmaße von 48 Millionen Dollar erhalten. Angesichts des weiteren Abdruck- lungsprozesses unserer Krone seit Erschöpfung dieses Kredites kann nur ein neuer großer Kredit unsere Fortexistenz ermöglichen, und es ist selbstverständlich, daß die Regierung alles daransetzt, um solche Kredite in großem Umfange ^ tvir brauchen ja auch Rohstoffe — zu erlangen. Aber zu große Illusionen dürfen wir uns nicht machen, selbst wertn wir den Kredit erhalten. Ein Kredit für die Einfuhr von Lebensmitteln wird eine Brücke sein, aber »och nicht festes Land. Einmal werden wir die Kredite zurückzahlen müssen. Und das -Problem ist, ob tvir das Äquivalent iu unserer Wirtschaft finde», oh Verbrauch'Und Produktion ins Gleichgewicht gebracht werden können. Solange Produktion und Verbrauch im Mißverhältnis stehen, hat wie Baliitenuot > kein Ende, kommen wir aus der Sackgasse nicht 'Bei den gegenwärtigen Verhältnissen und dem Mangel einer 'brauch • bareü Produkrwiisstatistik ist es ungemein schwierig, die Möglichkeiten unserer Produktion,auch.nur halbwegs, zuverlässig zu schätzen. Nach einer ^ mir bekannt gegebenen, gaitz rohen Berechnung könnte der Wert der Produktion unserer Eisenindustrie bei den gegenwärtigen Preisen niit 7 1 ; 2 —8 Milliarden Kronen, jener der Papierindustrie niit t —1> ., Milliarden Kronen jährlich veranschlagt werden. Angenommen, daß die Hälfte der Produktion, exportiert werden könnte; wäre diese immer erst ein Bruchteil des für den Lebensmittetimport benötigten Betrages.. . . ...