42 früheren Zeiten Gegenstand eines lebhaften Abbaues waren, dessen Wiederaufnahme durch die österreichische Verwaltung so fort in richtiger Erkenntnis der Bedeutung dieses Vorkommens wieder in die Wege geleitet wurde. Ferner sind die Zink- und Bleierze in den Muschelkalk schichten der Trias bei Olkusz zu erwähnen, die von altersher bekannt sind. Die Bleierze werden seit Jahren an die Königlich Preußische Vleihütte in Friedrichshütte bei Tarnowitz geliefert, während die Zinkerze das Material für die Zinkhütten in Bendzin und Dombrowa bilden. Die wertvolleren Bleierzvorkommen befinden sich, wie noch mals ausdrücklich hervorgehoben sei, im österreichischen In teressengebiet. Zinkerzgruben, über die einzelnen Zinkerzgruben, welche sich sämtlich im Gouvernement Kielce befinden, ihre Förderung und die daraus hergestellten Produkte gibt die nachstehende Zu sammenstellung Ausschluß: Name der Grube Ort Eigentümer Fdrdernng 1910 Auf der Wüsche erhalten in 1910 Galmei Galmei mit Blei glanz Galniei Blei glanz Boleslaw bei Sosno- Sosnowicer 9 661t 2 384 t 23 958 t 565 t wice Gruben- und Hüttenges. Ulysses Tlukienka Franco^ 4 4421t 3 915 t 13 232 t 14 t bei Russische Dombrowa Gesellschaft Galmei- Tlukienka 5 536 t 1 409 t Wäsche Josef In 1911 förderten Boleslaw 9 115 t Galmei und 1 351 t Galmei mit Bleiglanz, Ulysses 30 938 1 bezw. 14 956 t; in 1912 Boleslaw 9 204 t bezw. 3 656 t, Ulysses 34 866 t bezw. 13 423 t. Im ganzen wurden also im Jahre 1910 54 082 t Galmei und 6 299 t Bleiglanz, in 1911 40 053 t bezw. 16 307 t, in 1912 44 070 t bezw. 17 079 t gewonnen. Zum Vergleich sei mitge teilt, daß die oberschlesischen Zink- und Bleierzgruben im Jahre 1913 107 787 t Galmei 400 387 t Zinkblende 52 572 t Bleierze erzeugten.