/ Einleitung. Der Begriff „Organisation" ist unzweifelhaft einer der meistgebrauchten unserer Zeit; Publikationen aller Art, Zeitungen, Zeitschriften, Bücher sind davon er füllt. Man hat sie, man erstrebt sie, man preist oder vermißt sie; allerdings meist ohne näher zu erörtern, was man nun eigentlich unter diesem Zauberwort verstehen will. Genug, es ist in aller Munde; und was noch viel seltsamer ist: Freund und Feind in diesem Weltkrieg sind sich darüber einig, daß man Organi sation besitzen müsse. Zunächst um im Krieg Erfolg zu haben, außerdem aber auch für die Einrichtungen und Ordnungen, die den Friedensschluß überdauernd wei terhin bleiben sollen. Besonders ist es unsere deutsche Organisation, unser Talent dazu, unsere Ausbildung derselben, die tatsächlich von uns, den Gegner und den Neutralen gepriesen wird; die einen wollen sie uns nachmachen, die anderen beneiden uns darum, oder rühmen sie nur; aber alle sind sie einig in dem Lobpreis dieser seltsamen Kraft, die da Organisation genannt wird. Da muß ein Geheimnis stecken, das zu er gründen der Mühe lohnt.