Die Bestandsbuchfühnmg. 73 Diese konzentrierte Verrechnung macht die Geldwertbewe gungen, die Veränderungen in den einzelnen Bestandteilen des Vermögens und der Schulden nicht ersichtlich. Wie gestaltete sich die Zu- und Abnahme in den Warenbeständen, in den Buch forderungon, wie haben die Wechselschulden zugenommen ? Die Forderung, die Veränderungen in ihren Einzelheiten rechnungs mäßig festzuhalten, gleichartige oder wesensverwandte Ereig nisse übersichtlich zu gruppieren, bedarf keiner weiteren Be gründung; um ihr zu genügen, wird für jeden Vermögensteil, für jede Schuldgattung ein besonderes Konto geführt, auf dem die Geldwertveränderungen innerhalb einer Wirtschaftsperiode eingezeichnet werden. Diese Auflösung des Gesamtvermögens und der Gesamt schulden in ihre Teile zeigt die folgende Tabelle. Die summarische Verrechnung (S. 72) liefert einen schließlichen Vermögensbestand v on (Einlage 30 000 -f- Zunahme 36 200, abzüglich 31 200 Ab nahme) 35 000 in toto, ohne Zerlegung; die kontenmäßige Auf lösung in der Tabelle (S. 74) weist den gleichen Bestand auf, je doch in Einzelteile — Bargeld, Wechsel usf. — zerlegt; ihr Er gebnis, die Schlußbilanz, ist: Vermögensbestände: Bargeld 9 800 Wechsel 9 000 Scheckguthaben.. 12 200 Waren 4 000 Gesamtvermögen 35 000 Schulden: Warenschulden... 5 000 Eigenes Kapital. . 30 000 wie in Tabelle S. 72 und 74 nachgewiesen. Das Ergebnis der kontenförmigen Verrechnung der Ver änderungen in den Beständen und Schulden soll mit dem tat sächlichen Bestand und den Aufzeichnungen des Schlußinventars übereinstimmen. Die Darstellung der Ergebnisse durch „Sal dierung“ der Konten genügt; wünscht man auch eine übersicht liche Zusammenstellung der Vermögens- und Schuldteile in Kontenform, so überträgt man die Bestandsaldi von den Einzel-