Best ändert oigsb ucMiihrnng. 79 äiiögensobjekte [oder der Schulden] auf den bezüglichen Konten nicht in Erscheinung treten. Demnach sind die Kapitalveränderungen (Zu- und Abgänge) «inzuteilen in: 1. a) Gewinneinnahmen und Verla stausgaben', b) Kapital- verluste und -gewinne; beide werden schon zur Zeit ihrer Ver rechnung unmittelbar als Kapitalwertmehrung oder -minderung verbucht. 2. Umsatzerjolge (Umsatzgewinne und -Verluste) (vgl. S. 69, 75). Wir besprachen bisher die Verrechnungstechnik der Ver änderungen im Vermögen und in den Schulden sowie des eigenen Kapitals, ohne beide Verrechnungsgruppen zu verbinden. Doch bilden beide in ihrer praktischen Anwendung einen einheitlichen Rechnungsorganismus. Diese Verbindung zu einer organischen Einheit ergibt sich aus der Natur der Geschäftsvorgänge selbst (vgl- 8. Abschnitt). Jeder buchungsfähige Geschäftsfall wirkt doppelt, bewirkt Veränderungen nach zwei Seiten hin, wie in der Tabelle S. 35 gezeigt wurde. Demnach müssen die Wirkungen auch doppelt verrechnet werden. Jeder Buchungsposten stellt eine Wertgleichung dar. Der Wert der linken muß gleich sein dem Wert der rechten Seite der Gleichung. Jeder Geschäftsfall bewirkt - «inen Soll-Zuwachs und gleichzeitig einen Haben-Zuwachs. Ge wöhnlich wird dieses Grundgesetz so ausgedrückt: Jeder Ge schäftsfall muß auf zwei Konten verbucht werden, einmal auf einem Konto links im Soll oder Debet, ein anderes Mal mit dem; gleichen Betrag auf einem anderen Konto rechts im Haben oder Kredit. Dieser Formulierung widerspricht die praktische Handhabung, wenn eine vereinfachende Buchungsart einem Konto mehrere Kreditoren oder einem Kreditor mehrere De bitoren gegenüberstellt (vgl. zusammengezogene Memorial- Posten, 19. Abschnitt). Das S. 80 ff. zusammenfassende Beispiel will Technik und Leistungen der doppelten B. zeigen. Wir wählen zur Darstellung typische Vorgänge des Warenhandels, da dessen wertumsetzende 1 ätigkeit vorzüglich geeignet ist, den Verrechnungsmechanismus auch ohne besondere Vorkenntnisse der wirtschaftlichen Ver behrstechnik zu begreifen. Interessant ist es, an der Hand