128 Einteilung der Konten. wurde, eine solche des Reingewinns. Nach der Gewinn-Verteilung wird die verantwortliche Stelle Buchungen finden, die den Gewinn vortrag unberührt lassen. 17. Abschnitt. Die Klassifikation der Konten. Wiederholt wurde versucht, die Gesamtheit der Hauptbuch- Konten zu gruppieren. „Die Vielheit der Kontensysteme, über die man sich nicht einigen konnte, so daß keines zur allgemeinen Geltung gelangte, scheint zu beweisen, daß man das richtige Kontensystem, noch nicht gefunden hat oder daß ein allgemeines Kontensystem, nicht aufgestellt werden kann.“ {Hügli, a. a. 0. S. 661.) Wegen der älteren Versuche vergleiche man Schrott, a. a. O. S. 250 lf., Hügli S. 660 ff. Einige solcher Gruppierungsversuche mögen hier angeführt werden: 1. Persönliche und unpersönliche (Sach-)Konten; die un persönlichen Konten sind: a) Konten, die über das Kapital und das Vermögen als Ganzes Rechnung führen (Kapital- und Bilanz-Konto). b) Konten über die Teile des Vermögens und der Schulden. c) Konten, die Geschäftsergebnisse ausweisen, Betriebs- oder Erfolgs-Konten. 2. Die Einteilung der Zweikontentheorie, vgl. S. 134 f. 3. Die englische Schule {M’Allen, Dicksee) unterscheidet: A. Personal-Accounts: Schulden, Forderungen, Kapital. B. Impersonal- „ a) Real-Accounts; Waren, Kasse u. ä. ß) Nominal or Fictitious-Accounts: Erfolgs-Konten. 4. Faure 1 ) (a. a. 0. S. 114, 441) klassifiziert: I. Comptes du capitaliste: a) Kapital, Reserven. b) comptes de resultats, Konten für die Veränderungen des Ka pitals während des Betriebes. 0 Vgl. auch Frioeöurt, La comptabilite moderne, Paris 1897. Leautey- Guibault, Principes generaux de comptabilite, Paris 1903.