Depotgeschäft. 295 2. Personendepotbuch („lebendes“ Depotbuch), in welchem jedem Hinterleger ein Konto mit Unterabteilungen für einzelne Wertpapiere errichtet wird. Es gibt an, welche Wertpapiere und in welchen Mengen sie der Kunde hinterlegt hat. Effekten-Depotbuch: 3y 2 % Reichsanleihe. Müller & Co., C. 21 A. in Charlottenburg B. in Stettin l./l. 15./4. 40 000 + 18 000 3./6. 58 000 — 10 000 48 000 Personen-Depotbach: Müller & Co., G. 21. 3%°/o Reichsanleihe Lombarden 3/1- 15./4. 3./6. + 40 000 18 000 58 000 10 000 48 000 usf. Depotbücher werden geführt, ob Effekten durch Kauf, durch Übersendung zur Verwahrung bzw. Verwaltung oder als Pfanddepositen in den Besitz der Bank gelangen. In gleicher Weise werden besondere Bücher für Lombard- und Report- e ffekten geführt. Wertpapiere, die eine Bank bei einer anderen hinterlegt, vermerkt man auf einem Depot-Konto noslro: Eingang bedeutet hier Hinterlegung, Hinsendung an die andere Bank oder Hinter legung infolge Einkaufs der Wertpapiere; Ausgang ist Rück lieferung durch Rücksendung von der verwahrenden Bank oder Verkauf der deponierten Wertpapiere. Das Depot-Konto, wie es in manchen Bankbetrieben für hinterlegte Wertpapiere geführt wird, ist kein Hauptbuch-Konto zur Verrechnung von Geldwertbowegungen, sondern nur eine hlengenkontrolle, eine Buchungsnotiz in Hilfsbüchern („blindes“