dal  die  eohwe  iserie  eilen  Kaufleute  fortan  nicht  werden ­
  nötig  haben  in  LtraBburg,  SVenkfurt  etc,  sich  au
versehen,  sondern  hier  von  der  ersten  Hanl  häufen
können,  *  bie  wellen  dagegen  italienisch®  und  französische ­
  raren  am  Austausch»  bringen.  Seht  ia  Sinne
des  herrschenden  Herkantilissmß  empfahlen  sie  ihre
dache  durch  Hebung  1er  Uas&amp;toe  un  i  des  Bargelderniafifc,
  wobei  «Jedermann  in  der  Stadt  florieren  werde.«
Das  Bedeutsame  in  diesen  wirtschaftlichen  Vorgängen ­
  liegt  .larin,  da3  die  boliweiz,  wie  auch  C-othein
  aaohweist,  durch  den  lebhaft  entwickelten  Erwerbssinn, ­
  der  durch  die  Fremden  noch  gesteigert  wurde, ­
  seit  den  16,  Jahrhundert  die  liichtuag  zur  Großin—
1)
dustrie  gettaaaen  hat  ,  schon  ia  17,Jahrhundert  war
für  die  Schweis  der  industrielle  und  komerstelle
Charakter  der  überwiegende,  Dieser  Übergang  zum  intensiveren ­
  gewerblichen  Leben  wurde  wesentlich  durch
die  ein  gewanderten  Glaubcnsverfolgt«n  beschleunigt.
Bo  vaerde  s.B.  Im  Jahre  1666  ein  Basler  ICauftnann,
Jacob  Gaillard,  «einer  Jener  vielen  Hugenotten,  welche ­
  die  Schweizer  Handelsmetropole  ungestaltet  halfen, ­
  sum  einzigen  Brotherrn  rer  Steinschleifer  in
2)
Freiburg.«  Ais  notwendige  Foi  e  trat  eine  soziale
JDifferensierurg  ein,  uie  Fremden  waren  zua  großen
Teil  sm  eine  vornehme  .Lebenshaltung  gewöhnt  und  an
das  Vorhandensein  größerer  dienstbarer  Volkömssen.
Hs  haben  also  die  Fremden  -durch  die  kapitalistische
Produktioneweise,durch  das  Zentralisier«  der  Hausindustrie, ­
  lie  sich,  wis/npäter  gezeigt  werden  wird,
1)  und  2)  Eberhard  Gotheia,  •./irteohe  ftsgeschichte
des  LohwmrzTsaldee  und  d.  angrenzenden  Landschaften, ­
  u.a.G.,  s,4ö  und  S79/S0,