j  1i

so

md  was  SirJsnng  ist,  ob  41©  Eira^dorung  der  Fremden ­
  die  Auswanderung  der  bohwelaer  %m  Feil  mitbest ­
  imt  oder  ob  a©  ußgeheiirt  ist,  läßt  sich  nickt
ermitteln,  da  in  dieser  Frage  das  pesrohologlsoh®
Moment  eine  große  Holle  spielt.
Man  Hann  nur  allgemein  feststellen.  Inwieweit ­
  ,;ie  Hlnwanderung  und  Anv/cßcnheit  von  Fremden,
die,  vii©  bereits  oben  ausgeftlhrt  ward©,  aas  «wirboclmftllchen
  .:-r:;nden  niederer  oder  höherer  Ord-1)

wmg*  erfolgt,  bei  einem  Vergleich  mit  len  gleichen ­
  Hatogorlen  der  chweiKcr  duswmdercr  fix  die
schwel»  bsdoutungsvoll  ist.
öl«  erster©  Gruppe  umfaßt  solche  Aucwaode—
rer,  die  in  der  Fremde  eine  bessere  Existenz  m
finden  glauben,als  sie  eins  solch®  in  der  schwele
haben»  bie  Ersuchen  dieser  Auswanderung  in  der
BOffinng,  sich  'ln  der  Fremde  einen  dauernden,  gesicherten ­
  ,:.cbeneunterinlt  zu  suchen,  ein!  verschiedener ­
  /rt.  F  t  die  Auswanderung  aus  landwlrt  cohaftlichen
  Kreisen  liegen  die  Grinde  zvm  feil  in  der
durch  die  hohen  Bodenpreise  in  der  Schwei»  immer
Z)
größer  werdenden  Lxistentunsicherheit  .  So  ist
dl®  in  der  Mmdwirfecchaft  besoMftigte  eohweizerIsche
  Bevölkerung  von  XGÖ8  bis  1910  von  470  406
auf  $  455  £34,  also  um  14  17;.  surG  ot; : ;e^3öng«i,
der  Anteil  der  luslinder  bat  in  gleichen  Zeitraum

»MtsaxämffiRa:

1)  Köbntßoh,  International©  dixtsohaft  stellt  ik,
a*u.O.,  ft»163  nad  l r A*
2)  Tgl»  -&gt;r.  B.  hsut,  Industrie  und  i^aadwlrt©ohaft•
Zürich  1915*