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wird,  und  laß  die  Fremden  nicht  in  ,.cr  Lage  sind,
von  sich  aus  die  Wirtschaft  wesentlich  zu  beeinflussen. ­

Als  Ursache  der  Bestrebungen  gegen  die  Fremden ­
  bleibt  so  hauptsächlich  die  rein  gefühlsmäßige
:  ußerun,,  des  Nationalbewoßtseine  schlechthin.  Durch
den  Krieg,  ler  die  vor  dem  rlege  schon  Immer  wachsende ­
  Konkurrenz  unter  len  Völkern  in  hohem  Ausmaße
gesteigert  hat,  und  die  Krisis  nach  dm  Kriege,
die  besonders  in  Ler  Schweiz  die  Arbeitslosigkeit
stark  hat  anwachsen  lassen,  entstand  dam®,  das  G-efülil
  der  Übervölkerung.  Und  ia  ist  es  zu  verstehen,
dar  die  Forderung  entstand,  die  Fremden  nicht  im
Lande  zu  haben,  30  dbertrug  sich  die  rein  gefühlsmäßige ­
  Forderung  gegen  die  Fremden  auf  die  wirtschaftlichen ­
  Begründungen  gegen  '.ie  Fremden,  Aber
nicht  sin-i  die  Fremden  die  Ursache  der  **wirtschaftlichen ­
  üeberfrmaungg  sondern  die  wirtschaftlichen
Verhältnisse  der  Schweiz  weisen  nicht  mehr  wie  fr—
her  eine  ober  die  Zahl  der  eigenen  Bevölkerung  weit
hinausgehends  Bevolkerungskapazit r  t  auf,  und  so
sind  diese,  .ie  vor  dn,orten  wirtschaftlichen  Verhältnisse, ­
  die  eigentliche  Ursache  der  Bestrebten  ,en
gegen  die  Fremden,
Die  Fremdenfrage  in  der  Schweiz  ist  somit
kein  ‘wirtschaftliches  berfrerdungsgroblem H ,  in
wirtschaftlicher  Hinsicht  ist  sie  eine  Ideologie,
d,h,  eine  Forderung,  die  nur  aus  der  nationalen
Idee  heraus  verstanden  werden  kann.  Bereits  oben
wurde  darauf  hingewiesen,  .lass  trotz  aller  kantonalen ­
  Eigentümlichkeiten  und  trotz  der  Tatsache  der