Der deutsche Imperialismus. 13 e der >71 auf irlicher kerung l6h der ureich- r annien .nähme n eine kerung chende it dem ; .tweder tätliche , politik. läßigen an die uktion. I tschaft er kehl', kerung i über- r einen I, das i Pro- b Herr- iiterhin trieben Güter- iel 12). völligen h Kar- llierung d poli- bildete ätschen . Den Banken, als an Gründungen und Kapitalserböhungen kam es zur hemmungslosen Kapitals ausfuhr, zum „Neomerkantilismus“ der deutschen Außen politik. Derart war das deutsche Kapital in britische Unterneh mungen eingedrungen; es „kontrollierte“ nach englischer Be hauptung den Metallhandel; die große Kapitalkraft der kartellierten Farbenindustrie und der Ankauf des überwiegenden Teiles der austra lischen Zinkgruben durch deutsche Firmen wurde von den auf der Pariser Wirtschaftskonferenz von 1916 vertretenen Mächten als „wirtschaftliche V orhcrrschaft“ empfunden. Derart begründeten Clementei und A s q u i t h die Vorschläge der Konferenz, von denen noch eingehend die Rede sein soll. Im Gefolge der Bevölkerungszunahme, der Industrialisierung und des Exportkapitalismus stellte sich bald eine wachsende Abhängig keit Deutschlands von der Einfuhr der Lebensmittel und Rohstoffe einerseits und von der Ausfuhr seiner Industrieerzeugnisse anderseits ein. Nachdem Deutschland bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts ein Agrar staat gewesen, der nicht nur sich selbst versorgt, sondern sogar erhebliche Mengen von Nahrungsmitteln ausgeführt hatte, machte sich von da an ein steigendes Bedürfnis nach Einfuhr von Bodenerzeugnissen, insbesondere von Getreide geltend. Während der Wert der Getreideeinfuhr Deutsch lands im Jahre 1901 524,9 Millionen Mark betrug, stieg er im Jahre 1913 auf 910,3 Millionen Mark (Harms, Anteil 95); die Ausfuhr landwirt schaftlicher Erzeugnisse hatte, von der des Zuckers abgesehen, fast gänz lich aufgehört. Aber auch den Viehstand konnte Deutschland nur da durch auf seiner Höhe erhalten, daß ihm das Ausland seine Futtermittel zur Verfügung stellte. Der Übergang zum Industriestaat hatte Deutsch land auch von der Einfuhr der Rohstoffe abhängig gemacht. Gänz lich vom Auslande abhängig war Deutschland im Bedarf an Baum- w olle, die überhaupt nicht im Inlande erzeugt wurde, und an J u t e, für deren Erzeugung Indien ein Monopol besaß; eine starke Abhängigkeit bestand im Plantagenkautschuk. Überwiegend war man auch bei der Rohseide auf die Einfuhr angewiesen. Im Gegensatz dazu konnte Deutschland selbst keine unveränderten Naturstoffe, mit Ausnahme von Kohle und Salz, in größeren Mengen abgeben; es hatte allerdings in der Kaligewinnung ein Weltmonopol (Harms, Anteil 106). Der territorialen Verteilung nach bezog Deutschland von Ruß land hauptsächlich Agrarprodukte, insbesondere Weizen, Futter, Gerste und Holz, von Frankreich hauptsächlich Felle, Bisen, Erze und Roh seide, von England Steinkohle und feine Baumwoll- und Wollgarne, in denen England geradezu ein Monopol besaß. Stark war die Abhängigkeit Deutschlands von dem Import aus den englischen Kolonien, z. B. bei der Baumwolle von Ägypten, bei Jute, Reis, Kautschuk und Weizen von Indien. Aus den Vereinigten Staaten von Amerika bezog Deutschland