Die Kampfmittel des wirtschaftlichen Imperialismus. 43 trierte Finanzkapital zum Hauptinteressenten an einer wirtschaftlichen Expansion, sei es auch mit kriegerischen Mitteln, wurde. Zur wirtschaftlichen Gewalt hat schließlich auch die Herrschaft des Handelskapitals geführt. Die Beherrschung des Außenhandels in den Ländern des Ostens, insbesondere in Rußland, am Balkan und in der asiatischen Türkei durch westeuropäische Kaufleute, die Belehnung der Waren im Überseehandel im Wege des Rembourkredits durch England sind hierfür markante Beispiele. So entsteht in der politisch einflußreichen kapitalistischen Wirtschaftsgruppe ein ökonomisches Interesse an Schutzzöllen, Kar tellen, Monopolen, Dumping, kurzum aggressiver Außenpolitik. Dazu kommt, daß die Eroberung nahrungs- und rohstoffreicher Länder eine die militärischen Kreise gewinnende Autarkie schafft und das organisierte Kapital auch ein Interesse an der Fortdauer des Kon- «umtionsexzesses während des Krieges erhält (Schumpeter 65).