— 33 — Dagegen haben die Privatbahnen (wieder ohne Finnland) eine Aus dehnung von fast genau 20 000 km (19 983 km, rund 18 800 W). Die wichtigeren Gesellschaften sind*): Rjäsan—Uralsk 4 081 W, 4 032 W Südostbahnen 3 252 3 178 Moskau—Kiew—Woronesh 2 478 2 499 Moskau —Kasan 2 070 2 430 Moskau—Windau—Rybinsk .... 2 460 2 415 Wladikawkas (im europ. Rußland) . . 464 (Wladikawkas, überhaupt 2 333 2 355) Nord Donez 572 Südzufuhr bahnen 574 Wolga—Bugulma 340 Pernau-Revaler Zufuhrbahn .... 314 Svenziany Zufuhrbahnen 255 Livländische Zufuhrbahn 197 Rjäsan—Wladimir Zufuhrbahn ... 196 Bogoslowsker Eisenbahn * 2 ) .... 203 194 Bjelgorod—Sumy 147 139 Herby—Kielzi 125 Nowosybkower Zufuhrbahn .... 113 Wolmarer Zufuhrbahn 107 Troizker Eisenbahn 103 Außerdem gibt es im europäischen Rußland noch ein starkes Dutzend weiterer Privatbahngesellschaften, deren kleinste, die polnische Piotrkow- Sulejewer Zufuhrbahn, nur eine 16 W lange Linie unterhält. Die meisten dieser und eine Reihe der oben angeführten Gesellschaften befriedigen nur rein lokale Zwecke, wie sie äußerlich schon in der Bezeichnung Zufuhrbahnen, also in dem Abhängigkeitsverhältnis zu größeren Bahn systemen zum Ausdruck kommt. Viele Gesellschaften, wie die zwei größeren baltischen Zufuhrgesellschaften, haben nur schmalspurige Bahnen. Und selbst die Gesellschaft der Südzufuhr bahnen mit ihrem ausgedehnten, in vier Gouvernements gelegenen Liniennetz hat nur schmalspurige Trassen. Finnland, das sich von vorneherein für das Staatsbahnsystem entschloß und dieses trotz zeitweilig veränderter Anschauungen bei behielt, hat nur ganz kurze, fast rein lokalen Zwecken dienende Privat bahnen. Die wichtigsten sind die Linien Kerava—Borgä (33 km) und Walkom—Lovisa—Lachti—Niemi (82 km). Sämtliche finnischen Privat x ) Die ersten Zahlen beziehen sich wieder auf amtliche Mitteilungen von 1910, die zweiten auf die Berechnungen vom Sommer 1913. 2 ) Die Bogoslowsker Bahn, die als ihre Hauptstrecke die Linie Goroblegodats- kaja—Nadeshdinskij Sawod betreibt, gehört der gleichnamigen Uralbergwerk^. gesellsehaft. Tuckermann, Verkehrsgeographie. 3