7 Man darf jedoch zwei Dinge nicht verwechseln; die Zer splitterung der gesellschaftlichen Arbeit, die sich aus der Tat sache der gesellschaftlichen Arbeitsteilung ergibt — einerseits, und die Zersplitterung der gesellschaftlichen Arbeit, die diese Arbeitsteilung negiert, — andererseits. In der Tat, die einzelnen Warenproduzenten bestehen nicht nur deshalb, weil verschiedene Arbeitsformen vorhanden sind. Im Rahmen jedes einzelnen Pro duktionszweiges, ja sogar im Rahmen der spezialisierten und kleineren Produktionsabteilungen besteht gleichzeitig eine große Anzahl selbständiger Warenproduzenten. Mit anderen Worten, die anarchische Struktur der Waren produzierenden Gesellschaft findet ihren Ausdruck in der Existenz von getrennten „Unter nehmen". Diese „Unternehmen" stehen ihrerseits in verschiedenem Verhältnis zueinander: entweder sie sind miteinander ver bunden durch Kauf und Verkauf (verschiedenartige Unter nehmen) , oder sie stehen sich als Konkurrenten gegenüber (gleichartige Unternehmen). Der Besitzer einer Schneiderwerk statt ist mit dem Tuchfabrikanten so verbunden, daß er bei ihm das Tuch kauft, aber in bezug auf einen anderen ebensolchen Unternehmer ist er ein Konkurrent, der durch keine Tausch operationen mit ihm verbunden ist. Das gleichzeitige Bestehen eines Schneider- und eines Tuch Unternehmens bildet den Aus druck der gesellschaftlichen Arbeitsteilung. Hingegen drückt das gleichzeitige Bestehen einiger Schneider-Unternehmen keinerlei gesellschaftliche Arbeitsteilung aus. Dieser Unterschied muß ernsthaft beachtet werden. Gewöhnlich bringt man die Anarchie der kapitalistischen Produktion in Zusammenhang mit der Marktkonkurrenz und sonst nichts. Nun aber sehen wir, daß die Marktkonkurrenz bloß den einen Teil, lediglich den einen Typus des „Seins" der einzelnen Warenproduzenten ausdrückt, nämlich jenen Typus