des Wortes geführt werden. So zum Beispiel der Kampf um die Anlagesphären des Kapitals, d. h. um die Möglichkeit der Erweiterung des Produktionsprozesses selbst. In diesem Fall ist es wiederum klar, daß hier andere Kampfmethoden angewandt werden müssen als im „klassischen“ Fall der Horizontalkon kurrenz auf dem Markte. Wir müssen jetzt zum modernen Weltkapitalismus zurück- kehren. Wir hoben bereits hervor, daß die Einheiten, die das System der modernen Weltwirtschaft ausmachen, nicht die einzelnen Unternehmen, sondern komplizierte Komplexe, „staats-kapita- listische Trusts“, sind. Freilich, internationale Verbindungen be stehen auch unter den einzelnen Unternehmen der verschiedenen „Länder“, wobei die Art dieser Verbindungen in jedem kon kreten Fall direkt entgegengesetzt sein kann der Art, wie diese „Länder“ selbst untereinander verbunden sind. Doch in der letzten Zeit werden die Beziehungen zwischen ganzen Komplexen vorwiegend. Die kapitalistische „Volkswirtschaft" ist aus einem irrationalen System zu einer rationalen Organisation geworden, aus einer subjektlosen Wirtschaft zu einem wirtschaftenden Subjekt. Diese Umwandlung ist durch das Wachstum des Finanz kapitalismus und die Verschmelzung zwischen der wirtschaftlichen und politischen Organisation der Bourgeoisie gegeben. Zugleich aber wurde weder die Anarchie der kapitalistischen Produktion überhaupt, noch die Konkurrenz der kapitalistischen Warenpro duzenten aufgehoben. Diese Erscheinungen sind nicht nur ge blieben, sondern haben sich vertieft, indem sie sich im Rahmen der We/fwirtschaft reproduzieren. Das Weltwirtschafts-System ist ebenso blind irrational und „subjektlos", wie das frühere System der Verwirtschaft Die Warenwirtschaft verschwindet hier keineswegs voll ständig, obwohl sie innerhalb des Landes entweder abstirbt oder