13 Produktionseinheiten, aber sie verschärft danach die anarchischen Beziehungen zwischen den großen Produktionsteilen, Die „Rei bungen" im allgemeinen Wirtschaftssystem verschwinden an dem einen Orte, nur um in viel größeren Dimensionen an anderem Orte aufzutauchen; sie verwandeln sich in Reibungen zwischen den Grundtcilen des großen We/tmechanismus. Die Zentralisation des Kapitals vollzieht sich nach denselben drei Grundlinien, auf denen der Konkurrenzkampf fortschreitet; es ist entweder eine horizontale Zentralisation, wenn ein Auf saugen gleichartiger Unternehmen geschieht, oder eine vertikale Zentralisation, wenn sich eine Verschmelzung verschiedenartiger Unternehmen vollzieht, oder schließlich eine kombinierte Zen tralisation, wenn eine Kombination von Kombinationen oder eine Kombination aus einem kombinierten und einem einfachen Unter nehmen entsteht. In der Wc/fwirtschaft findet die Zentralisation des Kapitals ihren Ausdruck in den imperialistischen Annexionen, die sich genau so nach den drei Grundlinien des Konkurrenz kampfes unterscheiden lassen.*) Als Folge des Krieges nehmen wir dieselben Erscheinungen wahr wie infolge der Krise; neben der Störung der Produktiv kräfte eine Vernichtung von kleinen und mittleren Weltgrup pierungen (Untergang selbständiger Staaten) und Entstehung noch größerer Kombinationen, die auf Kosten der untergehenden Gruppen wachsen. Die Produktionsverhältnisse der kapitalistischen Welt be schränken sich jedoch nicht auf das Verhältnis zwischen den „Warenproduzenten", d. h, auf das Verhältnis zwischen einzelnen Kapitalisten oder deren Verbänden (Syndikaten, Trusts, Staa ten). Die moderne Weltwirtschaft ist nicht allein eine Waren wirtschaft, sondern auch eine kapitalistische Warenwirtschaft. ) Vergl. unsere Arbeit; „Weltwirtschaft und Imperialismus“ (russisch). (Ungarische Uebersetzung; Budapest 1919. Anm. d. Ueb.).